Allgemein


Aufruf zu Erforschung der Gattung Alchemilla in Baden-Württemberg

von RICO KAUFMANN

Seit etwa 10 Jahren beschäftige ich mich mit der Gattung Alchemilla, wobei ich erst im letzten Jahr Baden-Württemberg dahingehend etwas näher erkundet habe. Mich reizt die Einfachheit der Pflanzen mit einer überschaubaren Anzahl von Merkmalen, die in meinen Augen dennoch gut für eine Unterscheidung geeignet sind, selbst bei ausschließlicher Berücksichtigung der Blattmerkmale. In den letzten Jahrzehnten waren insbesondere Gerold Hügin, Sigurd Fröhner, Heinz Kalheber und Wolfgang Lippert in Südwestdeutschland und Baden-Württemberg aktiv und haben direkt oder indirekt durch z. B. Herbar­belege die Verbreitung der Arten untersucht. Dabei sind bereits einige größere Veröffentlichungen für Baden-Württemberg und die angrenzenden Gebiete entstanden (Hügin 2006, Hügin & Fröhner 2009, Hügin & Fröhner 2012).

Ich werde im Laufe der nächsten Jahre die Gattung Alchemilla im Schmeil-Fitschen bearbeiten und möchte zusätzlich gern einen Bestimmungsschlüssel für Baden-Württemberg entwickeln, der nur die hier vorkommenden Arten behandelt und der einfach zu handhaben ist. Dafür benötige ich jedoch noch Informationen über die Verbreitung insbesondere der bislang als eher selten eingeordneten Arten, da ich die Variabilität der Merkmale berücksichtigen möchte. Außerdem vermute ich, dass einige der Arten der Vogesen auch im Hochschwarzwald vorkommen könnten, z. B. A. lunaria und A. flabellata. Letztere fand ich im August dieses Jahres auf dem Gipfel des Grand Ballon. Zuvor gab es aus den Vogesen nur einen veröffentlichten Nachweis vom Hohneck (Ochsenbein 1959). Mein schönster Fund war in diesem Jahr A. crinita im baden-württembergischen Allgäu auf einer Nasswiese bei Bad Wurzach, ein Erstnachweis für das Messtischblatt 8025. Die Art könnte im Gebiet, insbesondere in Richtung der Alpen, weiterverbreitet sein.

Hiermit möchte ich dazu aufrufen, mir gerne Fotos von Alchemilla-Arten, insbesondere mit gut erkennbaren Oberseiten der zur Bestimmung relevanten Grundblätter sowie der Blattstielbehaarung, per E-Mail (rico.kaufmann@mail.de) zu schicken. Die Blätter sollten jedoch im trockenen Zustand, also z. B. nicht direkt nach einem Regenschauer fotografiert worden sein. Herbarbelege schaue ich mir auch gern an. Zum Bearbeiter der Gattung im Rothmaler, Sigurd Fröhner, habe ich bereits Kontakt.

 

Hügin, G. (2006): Die Gattung Alchemilla im Schwarzwald und seinen Nachbargebirgen (Vogesen, Nord-Jura, Schwäbische Alb). Berichte der Botanischen Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutschland, Beiheft 2.

Hügin, G. & Fröhner, S. (2009): Die Gattung Alchemilla im Französischen und Schweizer Jura. Verbreitungskarten, Neubeschreibungen, Abbildungen, Bestimmungs- und Merkmalstabellen. Kochia 4, 47-134.

Hügin, G. & Fröhner, S. (2012): Die Gattung Alchemilla im Französischen und Schweizer Jura. Fortsetzung 1: Alchemilla pseudodecumbens spec. nov. Kochia 6, 29-62.

Ochsenbein, G. (1959): La végétation du Hohneck, Bulletin de la Société Botanique de France, 106:sup2, 37-60.


Von Blumen, Pflanzen und so manchem mehr

PETER MÜLLER, Karlsruhe

Es war einmal ein älterer Herr, der eigentlich schon von Kindesbeinen an gerne auf Blumen schaute und sich an ihrem Anblick erfreuen konnte. Als er schon ein wenig älter geworden war und einen Fotoapparat besaß, kniete er sich regelmäßig vor ganz besonders schönen Exemplaren nieder und machte davon ein Bild, das er zu besonderen Anlässen gerne auch verschenkte. Zwar interessierte er sich dafür, wie die Blümchen hießen. Aber das war ihm nicht wirklich wichtig, zumal er feststellte, dass es eine ziemliche Mühe bereitete, unbekannte Arten in seinen Büchern aufzuspüren. Also hatte er sich, ohne darunter zu leiden, damit abgefunden, die Namen mancher der Schönheiten zu kennen, die der Mehrzahl aber nicht.

Eines Tages – da war er schon längere Zeit aus dem aktiven Leben ausgeschieden – wurde ihm zugetragen, dass sich in seiner Heimat Menschen zusammen gefunden hatten, um auf gemeinsamen Exkursionen die große Vielfalt der Pflanzen in der Natur, aber auch auf Plätzen, Grünstreifen, Bürgersteigen und Straßenrändern festzuhalten. Er überlegte, ob er sich dieser Gruppe anschließen sollte, denn alleine schon die Aussicht auf regelmäßige Rundgänge schien ihm äußerst reizvoll. Allerdings zögerte er, denn er erfuhr, dass dieser Gruppe ausgewiesene PflanzenkennerInnen angehörten, die man in Fachkreisen BotanikerInnen nennt. Das schreckte ihn ab, denn was hätte ein blutiger Laie wie er in diesem erlauchten Kreise von ExpertenInnen zu suchen. Erst als ihm ernsthaft versichert wurde, dass alleine die Liebe zu den Pflanzen schon ausreichte, um dieser Vereinigung hochkarätiger SpezialistInnen beizutreten, traute er sich und füllte sein Anmeldeformular aus.

Schnell lernte er, dass es mit dem, was er Zeit seines Lebens so sehr zu schätzen und zu lieben gelernt hatte, noch lange nicht getan war. Freundlich, aber bestimmt wies man ihn des Öfteren bei Zusammentreffen der ExpertInnen darauf hin, dass die Blümchen einzuordnen seien in das große Feld der Botanik, einem weiten Feld, wie man ihm vielsagend zuraunte. Er war dankbar für jegliche Hinweise, die man ihm gab, und saugte wissbegierig jeden einzelnen davon auf. Schließlich hatte er sich dazu entschieden, trotz seines fortgeschrittenen Alters in den Stand eines Novizen zu treten. Er war dazu bereit, alles zu überhören, was ihn davon hätte ablenken können, sein Ziel zu erreichen. Möglicherweise aus seiner Lebenserfahrung heraus hatte er sich instinktiv dafür entschieden, dieses Ziel nicht allzu zu hoch zu stecken, denn er war sich sicher, dass es in seinem Alter beinahe unmöglich war, irgendwann einmal sich verwandelt zu haben von einem offensichtlichen Dilettanten oder gar Unwissenden  in einen wahrhaftigen Botaniker. Aber – so sein Fazit, das auch eine sanfte Form des Selbstschutzes beinhaltete – warum sollte er nicht dahin kommen, sich so viele Grundkenntnisse anzueignen, dass die Koryphäen bereit waren, ihn als engagierten Freizeit-Botaniker anzuerkennen, dessen Mitwirken in ihrem erlauchten Kreis großzügig geduldet wurde.

Er ließ sich nicht entmutigen, an den botanischen Montagsexkursionen teilzunehmen, obwohl er sich anfangs von den beinahe – so schien es ihm zumindest – unzählbaren ihm völlig fremden Namen für die Pflanzen, die ganz offensichtlich umherstanden, überwältigt fühlte. Diese und jene davon hatte er da oder dort in seinem langen Leben schon zu Gesicht bekommen. Aber die Zahl derer, die ihm noch nie vor Augen gekommen bzw. aufgefallen waren, war unendlich groß. Wurde ihm dies während einer der Exkursionen bewusst, so begann ihm immer wieder der Kopf zu brummen. Auch bewegte sich die Gruppe der ExpertInnen, die sich gut gelaunt lateinische Begriffe zurief, nicht selten so rasch durch das Gelände, dass er nur hinterher stolpern konnte und sich vorkam wie ein Analphabet. Aber das verdross ihn nicht, vielmehr zählte er das zu dem, was man im Volksmund so zutreffend damit beschreibt, dass ein jeder Lehrgeld zahlen müsse. Außerdem stellte er bald schon fest, dass die Weisheit eines großen Dichters auch für ihn zutraf: wo die Not groß ist, wächst auch das Rettende. Vor so mancher Pflanze baute sich bei den Naturgängen beinahe die gesamte Gruppe auf und begann leidenschaftlich darüber zu diskutieren, welchen Fund man da gerade gemacht habe. Da hatte der Neue genügend Zeit, sich diesen genauer anzuschauen. In solchen Momenten kam es auch schon mal vor, dass die ExpertInnen ordentlich miteinander stritten, weil sie sich nicht darauf einigen konnten, um welche Pflanze es sich genau handelte. Ihm gefiel, wie man sich da Merkmale der Pflanze miteinander austauschte, was aber nicht zwangsläufig zu einer eindeutigen Entscheidung der Anwesenden führten musste. Als befreiend erlebte es der Blumenliebhaber dann, wenn sich eine*r der ExkursionsteilnehmerInnen in der gelehrten Disputatio plötzlich bückte, die Pflanze ausriss und verkündete, diese zu Hause in aller Ruhe nachzubestimmen. Die sich nun schlagartig einstellende Stille genoss der Novize in vollen Zügen.

Nachdem er an einigen Exkursionen teilgenommen hatte, fielen sowohl sein Erscheinen als auch seine Hilfsbedürftigkeit in der Gruppe einigen auf, die sich freundlicherweise seiner ein bisschen annahmen. Man nannte ihm zu seiner Freude die wissenschaftlichen Namen von Pflanzen, die man ihm mit einem Augenzwinkern in die Hand drückte oder die unmittelbar vor seinen Füßen aufragten. Wenn er die Namen nicht richtig verstand, wiederholte man sie ihm geduldig, bis er die korrekte Schreibweise in seinem Exkursionsheft stehen hatte, das er als Lernbegieriger von Anfang an mit sich führte. Und einige Helfende erbarmten sich nach und nach seiner, der sich insgeheim immer wünschte, auch als botanisch Ungebildeter mit einem Pflanzennamen durchaus eine bestimmte Vorstellung verbinden zu können. Als der Neue dies mehrmals mitgeteilt hatte, überraschten sie ihn eines Tages und beschenkten ihn damit, dass sie eine ihm unbekannte Art mit dem Namen bezeichneten, den die deutsche Sprache zur Verfügung stellt. Er hatte gerade in diesen Momenten das Gefühl, deutliche Fortschritte machen zu können, auch wenn die ExpertInnen nicht müde wurden, ihn auf die Wichtigkeit der Kenntnis der wissenschaftlichen Namen hinzuweisen. Die Zahl der Arten, die er in seinem Exkursionsheft eintragen und zu Hause in aller Ruhe nacharbeiten konnte, wuchs und wuchs, was ihn glücklich machte. Und zugleich wuchs in ihm nach und nach die Gewissheit, in der genau richtigen Gruppe gelandet zu sein und mit ihr das Abenteuer Pflanzenbestimmung mit großem Gewinn zu erleben, wofür er dankbar war. Zwar hatte er nach zahlreichen Exkursionen den Eindruck gewonnen, dass er noch unglaublich weit davon entfernt war, ein Botaniker zu sein, aber immerhin ein Liebhaber von Pflanzen geworden zu sein, der für sich selbst die Möglichkeit, sich zu einem engagierten Freizeit-Botaniker zu entwickeln, nicht mehr ganz in das Reich der Fantasie verbannen wollte, wie er es zu Anfang getan hatte. Und so war in ihm die Bereitschaft gereift, das noch lange fortzusetzen, was einmal eher zufällig begonnen hatte: einen kleinen Beitrag dafür zu leisten, dass die Menschen noch mehr darüber erfahren, welche Pflanzen an welchen Orten anzutreffen sind und dort bewundert werden können.


Einzel-Fundmeldungen per Internet 2020

von SIEGFRIED DEMUTH

Von Januar bis November 2020 wurden von 61 Botanikerinnen und Botanikern 1.533 Einzelfunde bemerkenswerter Pflanzenvorkommen auf unserer Internetseite gemeldet – von Agrimonia procera von der Hohenloher-Haller Ebene (6726/4, Detlef Wucherpfennig, 11.10.2020) bis zu Xanthium strumarium aus der Offenburger Rheinebene (TK 7513/1, Philippe Verstichel, 1.8.2020).

Am häufigsten gemeldet wurden Prunus cerasifera (31), Cephalanthera damasonium (16), Galium pomeranicum (12), Crepis pulchra (10), Lycopodium annotinum (9), Gagea villosa (8), Taraxacum sectio Erythrosperma (8), Chenopodium bonus-henricus (8), Digitalis grandiflora (7).

Interessante Meldungen erhielten wir zum Beispiel von:

Claudia Antesberger aus dem Rhein-Neckar-Kreis (Anchusa officinalis, Galatella linosyris, Orobanche amethystea, Seseli annuum);

Rolf Borlinghaus aus dem Kraichgau (Anemone sylvestris, Barbarea intermedia, Conium maculatum, Lithospermum arvense, Pulmonaria montana);

Christiane Edler aus Karlsruhe (Nassella tenuissima, Torilis nodosa);

Heiko Himmler aus dem nördlichen Oberrheingebiet (Catapodium rigidum, Filago arvensis, Oenanthe lachenalii, Verbascum blattaria);

Helmut Läpple aus dem mittleren Oberrheingebiet (Allium angulosum, Armeria maritima subsp. elongata, Cephalanthera longifolia, Myosurus minimus, Ranunculus sardous);

Manuel Ledermann aus dem Schönbuch (Anchusa officinalis, Asplenium viride, Ranunculus arvensis, Crepis pulchra, Pedicularis sylvatica Trifolium ochroleucon) und von

Sabine Zipp ebenfalls aus dem Schönbuch (Lithospermum arvense, Pulicaria dysenterica, Verbascum blattaria).

 

Die genauen Angaben zu diesen und vielen weiteren interessanten Funden können auf unserer Internetseite (www.botanik-sw.de) unter „Übersicht Fundmeldungen“ eingesehen werden. Hier können die Arten sowohl unter ihrem wissenschaftlichen als auch unter ihrem deutschen Namen gesucht werden, zu vielen Arten sind zudem Fotos vorhanden. Ebenfalls kann hier recherchiert werden, welche und wie viele Nachweise für die einzelnen Kartenblätter der Topographischen Karte 1:25.000 (TK 25) bisher eingegangen sind, wobei die hinterlegte Datenbank sowohl die Einzelfundmeldungen per Internet enthält als auch die Artenlisten von zahlreichen BAS-Exkursionen.

Die meisten Fundmeldungen wurden uns 2020 geschickt von:

  Meldungen 2020 Meldungen insgesamt
Philippe Verstichel 352 1.495
Detlef Wucherpfennig 297 2.054
Steffen Wolf 116 244
Rolf Borlinghaus 112 156
Manuel Ledermann 84 594
Konrad Greinwald 76 109
Helmut Läpple 60 398
Ingrid Brenk 44 253
Hansjörg Glauner 44 395
Klaus Müller 42 59

 

Ihnen und auch allen anderen Melderinnen und Meldern danken wir herzlich für Ihre Mitteilungen! Dank gilt auch Uwe Amarell, der bei den meisten Fundmeldungen die Plausibilitätsprüfung vorgenom­men hat.

Wir ermuntern alle Mitglieder, weiterhin Meldungen an die BAS zu schicken. Das Winterhalbjahr bietet sich an, bemerkenswerte Einzel­beobachtungen der Kartiersaison 2020 zu melden, die sonst nur in der Schublade verschwinden würden. Ebenso willkommen sind aber auch ältere, schon einige Jahre zurück liegende Beobachtungen, sofern der genaue Fundort und das genaue Funddatum noch bekannt sind.


Aufruf zur Erfassung der Acker-Begleitflora in Baden-Württemberg

von MARKUS KOCH und LAURA KELLERMANN (Projekt  AgroBioDiv, Universität Heidelberg)

 

Zur Förderung der ökologischen Landwirtschaft wurde von der Landesregierung Baden-Württemberg das über das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) geförderte Forschungs­programm „Ökologischer Landbau“ ins Leben gerufen. Die Agrarland­schaft bietet nach wie vor eine große Chance für einen Landschaftraum, einer großen Vielfalt von Pflanzen und Insekten ihren Raum zu geben. Daher untersucht das Projekt AgroBioDiv (Universität Heidelberg), inwiefern ein ökologischer Landbau, der auch auf sogenannte „Öko­sorten“ bei der Kulturpflanzenwahl setzt, zum Schutz der Biodiversität in der Agrarlandschaft beitragen kann.

Die Botanische Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutschland ist ein wichtiger und tragender Kooperationspartner mit großer floristischer Erfahrung, und wir sind auf eine besondere Form von Mitarbeit und Bürgerwissenschaft angewiesen, um in dem Projekt erfolgreich sein zu können.

Ziel ist es, die biologische Vielfalt auf ausgesuchten Anbauflächen und hier insbesondere auf Getreidefeldern mit dem Schwerpunkt der Acker­begleitflora zu erfassen. Die erhobenen lokalen Daten sollen zum einem im Kontext der landesweiten floristischen Vielfalt untersucht werden (Flora Baden-Württemberg). Zum anderen werden Flächen von ökologisch wirtschaftenden Betrieben mit konventionell bewirtschafteten, sowie mit verschiedenen Zwischenformen verglichen.

Die beteiligten Landwirte und die in der Vegetationsperiode Frühjahr/Sommer 2021 zu kartierenden Flächen verteilen sich auf ganz Baden-Württemberg. Dieser erste Kartierungsdurchgang wird vor allem ökologisch arbeitende Betriebe erfassen, sodass wir von einer spannen­den Ackerbegleitflora ausgehen dürfen. Die ausgesuchten Getreideäcker sollen möglichst umfassend qualitativ und quantitativ in Bezug auf die Ackerbegleitflora und im Austausch mit den Landwirten erfasst werden.

Die Daten finden natürlich auch Einzug in die Datenbank der Flora Baden-Württemberg am Naturkundemuseum in Stuttgart.

Einen Überblick über die grobe Lage der derzeitigen Unter­suchungsgebiete finden Sie auf der Website des Projektes: https://oekolandbauforschung-bw.uni-hohenheim.de/agrobiodiv_aktuelles.

 

Wir würden uns sehr über Ihre Mitarbeit bei diesem spannenden Projekt freuen! Bitte melden Sie sich bei Interesse per E-Mail unter agrobiodiv@cos.uni-heidelberg.de oder laura.kellermann@cos.uni-heidelberg.de oder telefonisch unter +49 6221 / 54 4619.


Berichte der Botanischen Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutschland Band 8

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Berichte der botanischen Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutschland Band 8
April 2017
80 S.
Karlsruhe
ISSN 1617-5506 —> download

 

INHALTSVERZEICHNIS

Meierott, L., Kirchmeier, P. & Štepánek, J.
Taraxacum ciliare (sect. Palustria), neu für Baden-Württemberg und Deutschland (S. 3)

Gottschlich, G.
Typusmaterial und andere bedeutsame Belege der Gattung Hieracium im Herbarium der Universität Heidelberg (HEID) (S. 7)

Gottschlich, G. & Uhl, A.
Pilosella rubra, neu für Baden-Württemberg (S. 28)

Buttler, K. P.
Zur Benennung einiger Sippen der Flora Deutschlands (S. 33)

Hügin, G.
Alchemilla longituba und weitere Alchemilla-Erstnachweise in Baden-Württemberg:
A. baltica, A. glomerulans, A. lunaria (S. 35)

 

Kurzmitteilungen

Buchholz, A.
Wiederfund der Doldigen Gänsekresse (Arabis ciliata) im württembergischen Allgäu (S. 51)

Schäfer, F. & Schmitz, G.
Über ein Vorkommen des Barthafers (Avena barbata) in Konstanz (S. 55)

Schepers, G.
Orobanche gracilis – ein Neufund für den Schwarzwald (S. 57)

 

Neue Fundorte – Bestätigungen – Verluste (Nr. 901–1024, S. 61-79),
zusammengestellt von Thomas Breunig

Alberti, J. (Nr. 901–924, S. 61), Beck, R. (Nr. 925–934, S. 64), Breunig, T. (Nr. 935–945, S. 65), Hammel, S. (Nr. 946–971, S. 68), Junghans, T. (Nr. 972–978, S. 72), Kleinsteuber, A. (Nr. 979–986, S. 73), Plieninger, W. (Nr. 987–1002, S. 74), Remke, P. (Nr. 1003, S. 76), Wolf, T. & Ahrens, M. (Nr. 1004–1008, S. 76), Ziegler, S. (Nr. 1009–1024, S. 77).

Literatur

 

Impressum

Berichte der Botanischen Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutschland
Band 8 | April 2017 | Karlsruhe | ISSN 1617 – 5506

Herausgeberin:
Botanische Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutschland e.V.
Geschäftsstelle: Kalliwodastraße 3, D-76185 Karlsruhe
Telefon: 0721/9379386 | Internet: www.botanik-sw.de | E-Mail: info@botanik-sw.de
Bankverbindung: Postbank Karlsruhe IBAN DE36 6601 0075 0607 1127 55 | BIC PBNKDEFF

Redaktion:
Thomas Breunig |Kalliwodastraße 3 | D-76185 Karlsruhe | info@botanik-sw.de
Gerold Hügin | Kandelstraße 8 | D-79211 Denzlingen | g.huegin@gmx.de

Abstracts: Jonas Müller | Résumés: Elisabeth Lançon, Christian Schneider

Satz und Layout: Martin Engel | Am Borngraben 24 | D-36251 Bad Hersfeld
Bildbearbeitung: Jens Gutjahr
Druck: Hofmann-Druck, Emmendingen | www.hofmann-druck.de

Manuskripte, die zur Veröffentlichung in den Berichten der Botanischen Arbeitsgemeinschaft
Südwestdeutschland vorgesehen sind, bitten wir an eines der Redaktionsmitglieder zu senden.

© Botanische Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutschland e.V.


30. Südwestdeutscher Floristentag 17.10.2020 abgesagt

Bedingt durch die Corona-Pandemie fehlen Räumlichkeiten, die eine geordnete Durchführung des Südwestdeutschen Floristentages 2020 am Samstag, den 17. Oktober ermöglichen.

Daher muss diese Veranstaltung leider verschoben werden. Ein Ersatztermin wird baldmöglichst mitgeteilt.

 

Der 30. Südwestdeutsche Floristentag 2020 findet in Kalrsruhe am Samstag, den 17. Oktober statt.

Zur Feier des 30-jährigen Jubiläums gibt es für die Mitglieder der BAS ein kostenloses Mittagsbuffet. Wer einen Vortrag halten möchte, wendet sich bitte an die Geschäftsstelle der Botanischen Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutschland,
Tel. 0721-9379386, E-Mail: info@botanik-sw.de

Teilnahmebeitrag:
Mitglieder 10,- EUR, Nichtmitglieder 15,- Euro, Studenten beitragsfrei

Nach Bestätigung der Anmeldung bitten wir um Überweisung auf das Konto der Botanischen Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutschland:

IBAN: DE36 6601 0075 0607 1127 55

BIC: PBNKDEFF

Stichwort: Floristentag 2020. Anmeldeschluss ist der 2. Oktober 2020.

Im Anschluss an den Floristentag findet wie gewohnt die jährliche Mitgliederversammlung statt.


Aufruf zur Kartierung von Prunus cerasifera

von Thomas Breunig

Die Kirschpflaume (Prunus cerasifera) ist eine häufig gepflanzte und ebenso häufig verwilderte und inzwischen auch wild auftretende Gehölzart.

Man findet Prunus cerasifera auch abseits von Obstbaumanpflanzungen in Hecken, Gebüschen und Feldgehölzen sowie an Wald- und Wegrändern. Solche spontan aufgewachsenen Exemplare sollten bei floristischen Kartierungen mit dem Status „verwildert“ erfasst werden.

Als Download finden Sie nachfogend den Beitrag  von Thomas Breunig zur Kirschpflaume (Prunus cerasifera) mit den Unterscheidungsmerkmalen zu Prunus domestica.

–> download Beitrag Prunus cerasifera

Die BAS würde sich freuen, wenn im Jahr 2020 besonders auf diese Art geachtet wird und Fundmeldungen über unser Meldeformular gemeldet werden.


29. Südwestdeutscher Floristentag 2019

In Zusammenarbeit mit der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg fand am Samstag, den 19. Oktober 2019, in Freiburg der 29. Floristentag statt. Die Veranstaltung diente dazu, neue Ergebnisse und Untersuchungen zur Flora und Vegetation Südwestdeutschlands vorzustellen.

Veränderungen in der Moosflora von Baden am Beispiel von Dicranum viride und Orthotrichum rogeri, eine Auswertung der BAS-Internet-Fundmeldungen, Biologische Vielfalt und Artenschutz im Wandel von Landschaft und Nutzung und viele weitere interessante Themen wurden den 72 Teilnehmern präsentiert.

Vorträge des Floristentags:

–> Auswertung der BAS-Internet-Fundmeldungen (T. Breunig)

–> Neues zu Oenothera im Südwesten Deutschlands (M. Hassler)

–> Potentiell natürliche Traubeneichenbestände auf Silikat (G. Hys  und  A. Reif)

–> Die Gattung Vulpia im Oberrheingebiet (U. Amarell)

–> Veränderungen in der Moosflora von Baden: Dicranum viride und Orthotrichum rogeri (M.Lüth)

–> Aufwuchsalgen in Dreisam und Elz (L. King  & W. Schütz)

–> Biologische Vielfalt und Artenschutz im Wandel von Landschaft und Nutzung (A. Radkowitsch)

 

Während des Floristentags bestand auch die Möglichkeit, Herbarbelege von beachtenswerten Funden vorzustellen.

Im Anschluss an den Floristentag fand wie gewohnt die jährliche Mitgliederversammlung statt.

 

Programm des Floristentags und Mitgliederversammlung:

–> Programm Floristentag

–> Mitgliederversammlung BAS