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Botanische Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutschland e. V.

Archiv der Kategorie ‘Berichte Arbeitskreise‘

Arbeitskreis Geobotanik 2012

Samstag, den 14. April 2012

Der Arbeitskreis Geobotanik führt auch im Jahr 2012 wieder Kartier-exkursionen in Oberschwaben durch. Dabei sollen in einem ausgewählten Gebiet von etwa 1 km2 Fläche möglichst alle Farn- und Blütenpflanzen erfasst werden. Die Dauer beträgt jeweils etwa 2,5 bis 3 Stunden.
Diese Erfassungen liefern notwendige Daten zur Kenntnis der heimischen Pflanzenwelt sowie zum Florenwandel. Gleichzeitig sollen aber auch interessierte Personen die Möglichkeit erhalten, über den Rahmen übli¬cher botanischer Führungen hinaus, ihre Artenkenntnis zu erweitern. Gäste sind daher herzlich willkommen. Gute Artenkenntnis ist erwünscht, aber nicht unbedingt Voraussetzung.
Interessierte wenden sich an Helmut Herwanger, Bad Waldsee, Tel. 07524-5897.

Mitteilungen des AK Charaeen

Dienstag, den 10. April 2012

ANNEMARIE RADKOWITSCH

Auch in diesem Jahr wurden wieder etliche Characeen-Proben zur Bestimmung eingesendet. Herzlich danken für diese Mitarbeit möchte ich R. Böcker, E. Bolender, H. Herwanger, F. Stern und D. Wucherpfennig.
Vom überwiegenden Teil des eingesendeten Materials wurden Herbar-belege angefertigt. Für Fundortmitteilungen danke ich M. Dienst. Alle Daten aus Baden-Württemberg werden gesammelt und fließen in die Datensammlung der Arbeitsgruppe Characeen Deutschlands ein; erst-mals wurden die baden-württembergischen Daten 2008 in den deutschlandweiten Verbreitungskarten dargestellt und in den Rostocker Meeresbiologischen Beiträgen veröffentlicht (Korsch, H., Raab, U. & van der Weyer, K. 2008: Verbreitungskarten der Characeen Deutschlands. – Rostocker Meeresbiologische Beiträge, 19, 57-108.).
Baden-Württemberg hat aufgrund seiner vielfältigen naturräumlichen Ausstattung eine hohe Verantwortung für Characeen-Lebensräume. Nicht nur die Oberrheinebene, der Bodensee und die oberschwäbischen Moore bieten zahlreichen Characeen-Arten Lebensraum. Auch in den anderen Naturräumen Baden-Württembergs gibt es zahlreiche Vorkommen dieser Artengruppe. Dies macht Baden-Württemberg deutschlandweit für die Vielfalt der Characeen und ihrer Erhaltung zu einem privilegierten Bundesland.
Leider gibt es in vielen Regionen zu wenig aktuelle Daten über die vorhandenen Characeen. Sie können daher durch Ihre Unterstützung mit Fundmeldungen und dem Einsenden von Characeen-Proben mit dazu beitragen, die Kenntnisse über das Vorhandensein von Characeen, der besiedelten Lebensräume und die Erforschung ihrer Verbreitung in Baden-Württemberg voranzutreiben.
Aufruf zum Sammeln von Characeen
Am sichersten lässt sich frisches Material bestimmen. Wenn Sie Material sammeln und zum Bestimmen schicken möchten, beachten Sie bitte folgende Hinweise, damit Ihre Mühe nicht umsonst ist:

  • Ausreichend Material sammeln (wenn genug Algen am Fundort vorhanden sind, mindestens eine Handvoll. Oft können sich zwischen einer auffallenden Art noch andere Arten verbergen; außerdem sind gelegentlich bestimmte Entwicklungsstadien für die Bestimmung nötig.)
  • Die Aufsammlung feucht ohne Zugabe von Wasser in einer Plastiktüte       oder einer festen Plastikbox und einem gepolsterten Briefumschlag verpacken.
  • Beim Versand darauf achten, dass die Sendung nicht durch die Frankiermaschine der Post läuft (Wenn es im Sommer warm ist, leiden die Algen häufig während des Versandes so, dass sie nicht mehr sicher bestimmt werden können und daher erst in einem Aquarium wieder zum Wachsen gebracht werden müssen. Nach der Frankiermaschine sind die Algen wie gebügelt und wachsen nicht mehr nach).
  • In der Ferienzeit ist es ratsam, per email oder telefonisch nachzufragen, ob die frischen Proben bestimmt werden können.
  • “Wahrscheinlich nur eine Chara vulgaris…“ – gibt es nicht; selbst von dieser Art ist noch zu wenig über ihre Verbreitung in Baden-Württemberg bekannt. – Außerdem kann sich auch eine andere Art dahinter verbergen.

Sollten Sie die Algen einmal nicht schicken können, lässt sich auch leicht ein Herbarbeleg machen, indem Sie die Armleuchteralge auf DIN A4-Schreibmaschinenpapier aufziehen. Bei kräftigen formbeständigen Arten ist dies kein Problem; bei zarten weichen Arten können Sie diese, wie andere Algen auch, unter Wasser auf das Papier ziehen und dann das Papier vorsichtig aus dem Wasser heben, so dass die Alge möglichst mit ihrem natürlichen Habitus dem Papier anheftet. Auf das Papier mit der Armleuchteralge wird zunächst während des ersten Antrocknens eine DIN A4 Plastikhülle gelegt. Der gesamte Beleg wird dann wie von gewohnt zwischen Zeitungspapier, noch mal glatt gestrichen und rasch ohne Herbarpresse! getrocknet. Nach 1-2 Tagen kann man die Plastikhülle dann in der Regel entfernen. Übrigens sind Dubletten immer sinnvoll, unterstützen die Bestimmung und sind eine wertvolle Reserve fürs Revidieren der bruchempfindlichen Pflanzen; und ihre Herstellung macht nicht wirklich mehr Arbeit.

Sie können gerne auch nur eine Beobachtungsmitteilung machen, wenn es für Sie schwierig ist, selber die Armleuchteralge zu sammeln. Bitte geben Sie dann die TK mit Quadrant an, den R/H-Wert (Gauß-Krüger-Koordinaten, geodätisches Datum:Potsdam), Fund- und Wuchsort und/oder schicken einen Kartenausschnitt mit Fundpunkt.

Meldungen und Belege bitte an A. Radkowitsch (a.radkowitsch@t-online.de oder fax 07231/786087, bei Rückfragen fon 07231/788897 oder 786105), Hohenwarterstr. 1, 75181 Pforzheim. Fundmeldungen sollten beinhalten: Fundort, Naturraum, Kreis, TK/Quadrant, R-/H-Wert, Angaben zu leg. und det., Datum.

!Achtung: Ab Mitte Juni bis Ende Juli 2012 können leider keine frischen Proben bearbeitet werden.

Erste Ergebnisse der floristischen Stichprobenkartierung

Donnerstag, den 1. April 2010

THOMAS BREUNIG
Seit 2008 führt der Arbeitskreis Geobotanik der BAS stichprobenartige Erhebungen zur floristischen Kartierung von Baden-Württemberg durch. Bei diesen Erhebungen werden innerhalb eines zugewiesenen Quadrat-kilometers bei einer drei- bis vierstündigen Exkursion Listen aller festge-stellten Arten an Farn- und Samenpflanzen erstellt. Die Stichproben-Quadratkilometer sind regelmäßig über Baden-Württemberg verteilt, in einer ersten Runde mit einer Maschenweite von 64 x 64 km, in der zweiten Runde von 32 x 32 km und in der dritten, inzwischen in Bearbeitung befindlichen Runde von 16 x 16 km.
Anläßlich eines Kartierertreffens am Staatlichen Museum für Naturkunde am 23. Januar 2010 wurden erste – und natürlich noch nicht repräsenta-tive – Ergebnisse der Stichprobenkartierung vorgestellt. Ausgewertet wur¬den 39 Artenlisten, die während der Kartiersaison 2008 erstellt wurden. Wesentlich bei der Auswertung mitgewirkt hat cand. Dipl.-Geoökol. Annegret Wahl, der hierfür herzlich gedankt sei.
Bei den drei- bis vierstündigen Erhebungen wurden zwischen 123 und 254 Sippen erfasst, im Durchschnitt waren es 177. Von diesen wurde keine auf allen Untersuchungsstrecken festgestellt, häufigste Art war das Echte Johanniskraut (Hypericum perforatum), das auf 38 der 39 Exkursionsrouten beobachtet wurde. Von den insgesamt festgestellten 984 Sippen wurden die meisten nur ein oder wenige Male festgestellt (siehe Abb. 1).

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Abb. 1 : Häufigkeitsverteilung der Sippen.
Bildet man eine Summenkurve der Neunachweise je Exkursion, so lässt sich diese Regressionskurve durch die Funktion y = 260,12 mal x0,3713 be¬schreiben (Abb. 2). Damit lässt sich abschätzen, wie viele Sippen wir nach 50 oder 100 Exkursionen ungefähr nachgewiesen haben werden.

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Abb. 2: Summenkurve der Neunachweise je Exkursion
Vergleicht man die bisher am häufigsten nachgewiesenen Sippen mit denen, die bei der floristischen Kartierung 1970-1998 am häufigsten nachgewiesen wurden, so zeigen sich bereits gewisse Überein-stimmungen: Von den 30 Sippen, die von uns am häufigsten festgestellt wurden, gehören 21 auch bei der floristischen Kartierung 1970-1998 zu den 30 häufigsten Sippen. Der größte Unterschied besteht bei der Wiesen-Schafgarbe, die bei den Stichprobenerhebungen an 26. Stelle, bei der floristischen Kartierung aber erst an 133. Stelle steht. Unter-schiede werden hier jedoch wegen der unterschiedlichen Kartierraster bleiben: Während die TK-Quadraten mit etwa 35 km² so groß sind, dass praktisch in jedem Quadrant sowohl Feldflur, Wald und Siedlungsflächen liegen, verlaufen unsere Stichprobenstrecken öfter einmal vollständig im Wald oder in der Feldflur.
Bei der Auswertung der Listen zeigte sich, wie wichtig es ist, dass ein besonderes Augenmerk auf die Verwendung einer einheitlichen Nomen-klatur und einer eindeutigen taxonomischen Referenzliste gelegt wird. Ansonsten ergibt sich ein zusätzlicher Aufwand bei der Aufbereitung der Geländelisten und es bleibt unklar, was mit manchen Artangaben gemeint ist, ob sich zum Beispiel hinter dem Namen „Symphytum officinale“ das entsprechende Aggregat oder aber die Art im engen oder im weiten Sinne verbirgt. Angestrebt wird deshalb, dass möglichst viele Kartierer das Artenerfassungsprogramm der LUBW zur Dateneingabe benutzen, das die Florenliste von Baden-Württemberg (Buttler & Harms 1998) als Referenzliste benutzt.
Bisher haben sich die folgenden Personen an der Stichprobenkartierung beteiligt, denen hierfür herzlich gedankt sei!

Uwe Amarell
Kerstin Bach
Joachim Bammert
Reinhard Böcker
Thomas Breunig
Siegfried Demuth
Helmut Herwanger
Eberhard Koch
Karsten Koß
Gunter Müller
Walter Plieninger
Renate Riedinger
Ralf Rieks
Dieter Rodi
Johannes Schach
Siegfried Schlesinger
Wolfgang Schütz
Markus Sonnberger
Jürgen Trittler
Jürgen Vögtlin
Stephan Ziegler

Weitere Mitkartierer sind sehr erwünscht. Sie sollten jedoch bereits gut Kenntnisse zur Flora der Farn- und Samenpflanzen Baden-Württembergs besitzen. Die Ergebnisse der Stichprobenkartierung werden in der Fundortdatenbank der BAS gespeichert (103.106 Datensätze, Stand 20.3.2010) und stehen somit auch für den Neudurchgang der floristische Kartierung Baden-Württembergs zur Verfügung.

9. Workshop des Arbeitskreises Biomonitoring/Global Change der Reinhold-Tüxen-Gesellschaft in Karlsruhe

Samstag, den 4. April 2009

In Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule veranstaltet der Arbeitskreis Adventivfloristik der Botanischen Arbeitsgemeinschaft Süd-westdeutschland e.V. den 9. Workshop des Arbeitskreises Biomonitoring/ Global Change der Reinhold-Tüxen-Gesellschaft vom 4.–6. September 2009

Das diesjährige Thema lautet: “Biomonitoring und Global Change – Arten, Biotope und Landschaften im Wandel“.

Die Tagung findet an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe statt. Die Anreise erfolgt am 04. September 2009 mit einem gemütlichen Beisammensein am Abend. In welchem Lokal wir uns treffen, wird in einem späteren Circular noch mitgeteilt. Am 05. September sind Vorträge und eine Poster-Session vorgesehen und am 06. September eine Exkursion in die Sandgebiete nördlich von Karlsruhe und in den Mannheimer Hafen (Ende ca. 16.00 Uhr). Je nach Anzahl der Exkursionsteilnehmer wird die Exkursion mit Privat-PKWs durchgeführt oder ein Bus angemietet.

Interessierte sind herzlich dazu eingeladen, sich aktiv an der Veranstaltung durch Vorträge (20 Minuten und 5-10 Minuten Diskussion) und/oder Poster zu beteiligen. Besonders ansprechen möchte ich dazu auch diejenigen, die auf dem Gebiet gerade mit einer Dissertation oder Diplomarbeit beschäftigt sind. Bitte melden Sie sich für die Teilnahme an der Tagung bei Annemarie Radkowitsch an unter:
A. Radkowitsch, Pädagogische Hochschule Karlsruhe, Abt. Biologie, Bismarckstr. 10, 76133 Karlsruhe.

Angemeldete Personen werden durch weitere Circulare über das genaue Programm und den geplanten Ablauf des Treffens informiert.

Daten aus Baden-Württemberg gehen in Verbreitungskarten der Chraceen Deutschlands ein

Montag, den 9. März 2009

ANNEMARIE RADKOWITSCH

Das vergangene Jahr wurde vor allem dazu genutzt, die bisherigen Fund-daten aus Baden-Württemberg zusammenzutragen. Dazu wurden Daten aus Herbarien, Literatur und aktuelle Funde ausgewertet und in einer Datenbank zusammengestellt. Diese Baden-Württemberg weiten Fund-Daten flossen ein in das Projekt „Verbreitungskarten der Characeen Deutschlands“ der Arbeitsgemeinschaft Characeen Deutschlands. In den Rostocker Meeresbiologischen Beiträgen Heft 19 sind diese Verbreitungskarten von ganz Deutschland (Korsch H., Raabe U. & v. d. Weyer K. 2008: Verbreitungskarten der Characeen Deutschlands. – Meeresbiolog. Beitr. 19: 57-108; Rostock.) sowie andere beachtenswerte Beiträge über Armleuchteralgen Ende 2008 erschienen. Als download stehen alle Artikel des Heftes zur Verfügung unter http://www.biologie.uni-rostock.de/oekologie/RMB.htm
Infos zur AG Characeen Deutschlands sind zu finden unter http://www.biologie.uni-rostock.de/oekologie/oekologie/agcd/index.htm
Die Kartierung der Characeen in Baden-Württemberg geht weiter. Wenn Sie Funde von Armleuchteralgen machen, können Sie einen wertvollen Beitrag zur Erforschung der Verbreitung von Characeen in Baden-Württemberg leisten. Schicken sie Funde, auch von häufigen Arten, am besten frisch oder Hinweise auf Fundstellen an:

A. Radkowitsch, Hohenwarterstr. 1, 75181 Pforzheim

Beim Versand ist besonders darauf zu achten, dass die Funde möglichst rasch verschickt werden am besten in einer Plastiktüte, einem Filmdöschen oder ähnlichem verpackt und dass das Material an der Post NICHT durch eine Frankiermaschine läuft.

Besonderer Dank für die Zusendung von Material im vergangenen Jahr gilt: R. Böcker (Hohenheim), E. Bolender (Isny), H. Herwanger (Bad Waldsee), A. König (Schwalbach/Ts).

Exkursion am 26. Juli 2008 in den Naturraum Schwarzwald-Randplatten bei Neuweiler (TK 7317/1)

Montag, den 9. März 2009

THOMAS BREUNIG

Artenliste Thomas Breunig Nr. 2399, TK 7317/14, R 3467820 H 5391570, Unschärfe 300 m, 717-742 m ü. NN; Kartierstrecke 1750 m, Kartierdauer: 3 h 45 min. Mitkartierer: Dieter Kühnen, Helmut Märtz, Martin Sommerfeld, Manfred Wander.

Was erwartet man von einem Exkursionsziel in einem zu über 95 % bewaldeten, schwach reliefierten Buntsandsteingebiet am Nordostrand des Schwarzwaldes? Zumindest keinen besonderen Artenreichtum. Andererseits ließ die geringe Zahl von 341 bisher nachgewiesenen Sippen einige Neufunde für den Quadranten 7317/1 erwarten. Auf diese mussten wir dann auch nicht lange warten. Am Ostrand des für die Exkursion ausgesuchten Stichproben-Quadratkilometers mit den Gauß-Krüger-Koordinaten R 3467 H 5391 wuchsen auf der neu angelegten Böschung der Straße nach Zwerenberg Leer’s Segge (Carex polyphylla), Niederliegendes Johanniskraut (Hypericum humifusum), Stumpfliches Johanniskraut (Hypericum dubium) sowie die Pontische Quecke (Elymus obtusiflorus). Letztgenannte Art dürfte mit der Böschungsansaat hierher gekommen sein. Sie tritt in Südwestdeutschland vielerorts und oft in großer Menge auf straßenbegleitenden Grünflächen auf, obwohl ihre Aussaat als gebietsfremde Art in der freien Landschaft nach dem Naturschutzgesetz verboten ist. Trotz ihrer vielen Vorkommen ist die Pontische Quecke in Baden-Württembeg aber bislang noch nicht etabliert: Bisher blieben ihre Wuchsorte weitestgehend auf die angesäten Flächen beschränkt. Dort kann sie sich zwar lange halten, zeigt aber keine Zeichen einer darüber hinausgehenden eigenständigen Arealbildung.

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Herbarwettbewerb 2009 – Wilden Pflanzen auf der Spur

Donnerstag, den 5. März 2009

Pflanzen auf der Spur

Eine Veranstaltung der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe, Abt. Biologie und der Botanischen Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutschland e.V.

Schüler der Klassen 1–7 erkunden die Pflanzenwelt von April bis Juli. Mit Hilfe von Arten-Steckbriefen gehen die Schüler auf die Suche nach jeweils zwei verschiedenen Pflanzenarten pro Monat und fertigen von den gesammelten Pflanzen Herbarbelege an. Die Abgabefrist der Herbarien endet am 15. Juli 2009. Die besten Herbarien werden prämiert.

Materialien für den Wettbewerb (Pflanzensteckbriefe, Herbaranleitung, Herbaretiketten, Anmeldeformular für den Wettbewerb etc.) und weitere Informationen können hier heruntergeladen werden: Download

Bei Fragen können Sie sich an A. Radkowitsch (radkowitsch@ph-karlsruhe.de oder TinaRoth@web.de ) wenden.

Herbar-Wettbewerb für Schüler 2008

Sonntag, den 18. Januar 2009

ANNEMARIE RADKOWITSCHIm Sommer 2008 hat der AK Kinder und Jugend in Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe einen Herbar-Wettbewerb für SchülerInnen ab Klasse 1 durchgeführt. Die Aufgabenstellung war, mit Hilfe von Pflanzen-Steckbriefen, die vom AK zur Verfügung gestellt wurden, acht verschiedene Pflanzenarten zwischen April und Juli zu erkennen und zu sammeln, sie zu herbarisieren und den Fundort auf einem Herbaretikett zu dokumentieren. Außerdem wurden die Fundorte noch auf einem Ausschnitt des Stadtplans markiert und mit der Nummer des Herbarbelegs versehen. Eine Forscheranleitung, Herbaretiketten, eine Anleitung zum Herbarisieren und zum Bau einer Herbarpresse des Arbeitskreises Kinder und Jugend wurden den Teilnehmern am Wettbewerb zur Verfügung gestellt. Etwa 35 SchülerInnen der Klassen 5 und 6 aus Pforzheim beteiligten sich an dem Wettbewerb, 12 Herbarien wurden ausgezeichnet. Bewertet wurden:

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Einführung in die Bestimmung von Alchemilla-Sippen

Sonntag, den 30. März 2008

HELMUT HERWANGER

Der Arbeitskreis Geobotanik hatte am 15. Juli 2007 Herrn Dr. Wolfgang Lippert, Gröbenzell als Experten für einen Alchemilla-Bestimmungskurs gewinnen können. Im Westallgäuer Hügelland wurden Alchemilla-Sippen auf Kartenblatt TK 8226/3 südöstlich Schwanden und an der Adelegg auf Kartenblatt TK 8326/2 bei Überruh bestimmt. An der Exkursion haben sich Roland Banzhaf, Helmut Herwanger, Inge Lenski, Markus Peintinger, Annemarie Radkowitsch und Harald Streitz beteiligt. Zum Bestimmen von Alchemilla-Sippen sollten die Pflanzen gut entwickelt sein. Zu früh oder zu spät gesammelte Pflanzen bleiben oft unbestimmbar. So war der Termin auf Mitte Juli gelegt worden, was allerdings den Nachteil hatte, dass die meisten Pflanzen bereits abgemäht oder abgeweidet waren.

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Kartierexkursion an der Oberen Donau 2006

Donnerstag, den 29. März 2007

Annemarie Radkowitsch

Der Arbeitskreis Characeen kartierte am 30.7.2006 im Donautal zwischen Erbach und Ehingen auf den Kartenblättern TK 7724/2, 7724/3 und 7625/3. An den Kartierungen beteiligten sich Hannelore Fancelli, Inge Lenski, Annemarie Radkowitsch und Manfred Wander. Kartiert wurden Gefäßpflanzen und Characeen in der vom Ufer aus erreichbaren Wasser­fläche und am Uferstreifen. Für Characeen war das Gebiet nicht beson­ders ergiebig. Die untersuchten Gewässer waren meist eutroph, zum Teil intensiv von Angelvereinen genutzt oder im Uferbereich so stark mit Gehölzen oder Schilf eingewachsen, dass eine Untersuchung der Wasserpflanzen mit den zur Verfügung stehenden Mitteln nicht möglich war. Gelegentlich war der Status der Arten in den anthropogen stark beeinflussten Gewässern nicht leicht festzulegen.

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