{"id":169,"date":"2009-01-18T15:06:01","date_gmt":"2009-01-18T14:06:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.botanik-sw.de\/BAS\/module\/wordpress\/?p=169"},"modified":"2013-03-20T20:21:00","modified_gmt":"2013-03-20T19:21:00","slug":"herbar-wettbewerb-fur-schuler-2008","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.botanik-sw.de\/BAS\/module\/wordpress\/?p=169","title":{"rendered":"Herbar-Wettbewerb f\u00fcr Sch\u00fcler 2008"},"content":{"rendered":"<p><strong>A<\/strong>NNEMARIE <strong>R<\/strong>ADKOWITSCHIm Sommer 2008 hat der AK Kinder und Jugend in Zusammenarbeit mit der P\u00e4dagogischen Hochschule Karlsruhe einen Herbar-Wettbewerb f\u00fcr Sch\u00fclerInnen ab Klasse 1 durchgef\u00fchrt. Die Aufgabenstellung war, mit Hilfe von Pflanzen-Steckbriefen, die vom AK zur Verf\u00fcgung gestellt wurden, acht verschiedene Pflanzenarten zwischen April und Juli zu erkennen und zu sammeln, sie zu herbarisieren und den Fundort auf einem Herbaretikett zu dokumentieren. Au\u00dferdem wurden die Fundorte noch auf einem Ausschnitt des Stadtplans markiert und mit der Nummer des Herbarbelegs versehen. Eine Forscheranleitung, Herbaretiketten, eine Anleitung zum Herbarisieren und zum Bau einer Herbarpresse des Arbeitskreises Kinder und Jugend wurden den Teilnehmern am Wettbewerb zur Verf\u00fcgung gestellt. Etwa 35 Sch\u00fclerInnen der Klassen 5 und 6 aus Pforzheim beteiligten sich an dem Wettbewerb, 12 Herbarien wurden ausgezeichnet. Bewertet wurden:<!--more--><\/p>\n<p>\u2022\u00a0Vollst\u00e4ndigkeit des Herbariums,<br \/>\n\u2022\u00a0Anzahl der richtig bestimmten Pflanzenarten,<br \/>\n\u2022\u00a0Vollst\u00e4ndig und richtig ausgef\u00fclltes Herbar-Etikett,<br \/>\n\u2022\u00a0Gestaltung und die<br \/>\n\u2022\u00a0Durchf\u00fchrung der Kartierung.<\/p>\n<p>Preistr\u00e4ger des Herbarwettbewerbes 2008 sind Lisa Braun, Nadine Brecht, Katharina Heuchele, Sebastian Kiss, Tanja K\u00f6lber, Nora Pfeiffer,\u00a0Matthias Richter, Gabriel-Wolfgang Rieckert, Anne-Kristin Sadler, Sarah Veigel, Vanessa Wittmann, Stefanie Zelinka.<\/p>\n<p>Die Preistr\u00e4gerInnen bekamen eine Urkunde und ein Pflanzen-Bestimmungsbuch aus der Reihe Steinbachs Naturf\u00fchrer (Abb. 1).<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.botanik-sw.de\/BAS\/module\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2009\/01\/abb_1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-171\" title=\"abb_1\" alt=\"Urkunde\" src=\"http:\/\/www.botanik-sw.de\/BAS\/module\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2009\/01\/abb_1-213x300.jpg\" width=\"213\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.botanik-sw.de\/BAS\/module\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2009\/01\/abb_1-213x300.jpg 213w, https:\/\/www.botanik-sw.de\/BAS\/module\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2009\/01\/abb_1.jpg 455w\" sizes=\"auto, (max-width: 213px) 100vw, 213px\" \/><\/a><\/p>\n<p class=\"wp-caption-dd\">\u00a0Abb. 1\u00a0 Urkunde der Preistr\u00e4ger<\/p>\n<p>Die pr\u00e4mierten Herbare wurden w\u00e4hrend des Deutschen Naturschutztages im Ausstellungszelt der BAS ausgestellt (Abb. 2).<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.botanik-sw.de\/BAS\/module\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2009\/01\/abb_2_0366.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-172\" title=\"pr\u00e4mierte Herbare \" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.botanik-sw.de\/BAS\/module\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2009\/01\/abb_2_0366-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.botanik-sw.de\/BAS\/module\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2009\/01\/abb_2_0366-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.botanik-sw.de\/BAS\/module\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2009\/01\/abb_2_0366.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\nAbb. 2\u00a0Ausstellung der pr\u00e4mierten Sch\u00fcler-Herbarien w\u00e4hrend des Deutschen Naturschutztages in Karlsruhe (Foto: Annemarie Radkowitsch)<\/p>\n<p>Pers\u00f6nliche kreative Ideen bei der Gestaltung der Herbarien zeigten, mit wie viel Freude und Engagement die TeilnehmerInnen am Wettbewerb bei der Sache waren. Nicht nur exakte Bestimmung der Arten und Doku-mentation der Funddaten, sondern auch pers\u00f6nliche Gestaltungsideen machten jedes der Herbare zu einem besonderen individuellen Kunstwerk.<\/p>\n<p>F\u00fcr den f\u00e4cher\u00fcbergreifenden Unterricht an Schulen ist das Anlegen eines Herbariums ein gelungener Beitrag. Beim Suchen der Pflanzen mit Hilfe von Steckbriefen lernen Sch\u00fclerInnen die Umgebung von Elternhaus und Schule kennen, die Besch\u00e4ftigung mit dem Stadtplan erm\u00f6glicht Orientierung auf einem abstrakten Niveau, Sch\u00fclerInnen erlernen altersgerecht, eine wissenschaftliche Methoden wie z.B. das Bestimmen von Pflanzen oder die Dokumentation von Pflanzenfunden anzuwenden, die Technik des Herbarisieren entwickelt handwerkliche F\u00e4higkeiten, Bestimmung von Pflanzen schult den Blick und entwickelt differenzierte Wahrnehmung nicht nur beim Erkennen von Pflanzen, die Steckbriefe bieten weiterf\u00fchrende Ankn\u00fcpfungspunkte zu kulturhistorischen oder k\u00fcnstlerischen Unterrichtsthemen. Diese Liste von Kompetenzen, die durch das Thema Herbarium entwickelt werden k\u00f6nnen, ist lang und zeigt vielf\u00e4ltig im Unterricht nutzbare Ans\u00e4tze. Und dar\u00fcber hinaus macht das Thema Sch\u00fclerInnen auch noch richtig Spa\u00df, wie die eingereichten Herbarien zeigen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ANNEMARIE RADKOWITSCHIm Sommer 2008 hat der AK Kinder und Jugend in Zusammenarbeit mit der P\u00e4dagogischen Hochschule Karlsruhe einen Herbar-Wettbewerb f\u00fcr Sch\u00fclerInnen ab Klasse 1 durchgef\u00fchrt. 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