{"id":1776,"date":"2017-02-11T16:25:28","date_gmt":"2017-02-11T15:25:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.botanik-sw.de\/BAS\/module\/wordpress\/?p=1776"},"modified":"2017-02-11T16:34:40","modified_gmt":"2017-02-11T15:34:40","slug":"sammelaufruf-riesen-baerenklaue-fruechte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.botanik-sw.de\/BAS\/module\/wordpress\/?p=1776","title":{"rendered":"Sammelaufruf &#8211; Riesen-B\u00e4renklaue Fr\u00fcchte"},"content":{"rendered":"<p>MARTIN ENGELHARDT<br \/>\n<br \/>\nGeh\u00f6ren alle Riesen-B\u00e4renklaue zu Heracleum mantegazzianum? \u2013 Ein Aufruf zum Sammeln von Fr\u00fcchten.<br \/>\n<br \/>\n\u201eRiesen-B\u00e4renklaue\u201c werden seit langer Zeit als Heracleum mantegazzianum Sommier &amp; Levier kartiert. Es wurden jedoch mehrfach Zweifel ge\u00e4u\u00dfert, ob nicht auch noch andere Arten in Deutschland verwildert sind. Es gibt Hinweise auf andere Taxa von \u201eRiesenB\u00e4renklau\u201c, n\u00e4mlich auf Heracleum persicum und Heracleum sosnovskyi. Unterscheidungsmerkmale wie Blattschnitt und Fr\u00fcchte sind bei NIELSEN et al. (2005) beschrieben und gezeichnet. Der Unterscheidung und Verbreitung dieser (und m\u00f6glicherweise weiterer) Arten soll nachgegangen werden.<br \/>\nDa es auf Grund der Phytotoxizit\u00e4t der Pflanzen nicht ungef\u00e4hrlich ist Herbarmaterial zu sammeln (die Merkmale gehen beim Pressen auch teilweise verloren) sollen Fr\u00fcchte gesammelt und untersucht werden. Soweit bisher bekannt, gibt es auch Mischpopulationen verschiedener Taxa (zumeist viel Heracleum mantegazzianum mit wenigen Exemplaren einer anderen Sippe). Vor dem Sammeln von Fr\u00fcchten sollten die Best\u00e4nde auf Grund vegetativer Merkmale, wie z.B. Blattschnitt u.a. genauer betrachtet werden. Vorgesehen ist die Untersuchung von Material aus ganz Deutschland.<br \/>\n<br \/>\nGesammelt werden sollten jeweils mind. 20 reife Fr\u00fcchte eines Individuums (am Besten Material von der endst\u00e4ndigen Zentraldolde). Diese sollen in einem sicher verschlossenen T\u00fctchen, mit Angabe des genauen Fundortes (m\u00f6glichst mit Koordinaten), Sammeldatum und Kontaktdaten des Sammlers gesendet werden an: Martin Engelhardt, Ebertstra\u00dfe 37, D-72072 T\u00fcbingen, E-Mail: engelhardt.tuebingen@gmail.com<\/p>\n<p>ACHTUNG \u2013 Sicherheit geht vor! Bei ungesch\u00fctzten Ber\u00fchrungen des Riesen-B\u00e4renklaus sind verbrennungs\u00e4hnliche Hautsch\u00e4den wahrscheinlich. Deswegen muss beim Sammeln unbedingt mit gebotener Vorsicht (unbedingt K\u00f6rperkontakt vermeiden) und angemessenen pers\u00f6nlichen Schutzma\u00dfnahmen (Handschuhe! Exponierte K\u00f6rperpartien sicher bedeckende Kleidung) gearbeitet werden! NIELSEN C. et al. 2005: The Giant Hogweed Best Practice Manual. Guidelines for the management and control of an invasive weed in Europe. \u2013 Forest and Landscape Denmark, Hoersholm, 44 S.; www.giantalien.dk\/pdf\/Giant_alien_uk.pdf.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>MARTIN ENGELHARDT Geh\u00f6ren alle Riesen-B\u00e4renklaue zu Heracleum mantegazzianum? \u2013 Ein Aufruf zum Sammeln von Fr\u00fcchten. \u201eRiesen-B\u00e4renklaue\u201c werden seit langer Zeit als Heracleum mantegazzianum Sommier &amp; Levier kartiert. Es wurden jedoch mehrfach Zweifel ge\u00e4u\u00dfert, ob nicht auch noch andere Arten in Deutschland verwildert sind. 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