{"id":271,"date":"2009-12-28T17:58:02","date_gmt":"2009-12-28T16:58:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.botanik-sw.de\/BAS\/module\/wordpress\/?p=271"},"modified":"2016-06-16T14:24:03","modified_gmt":"2016-06-16T13:24:03","slug":"kartierwochenende-am-1112-juli-2009-am-bodensee-tk-81203","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.botanik-sw.de\/BAS\/module\/wordpress\/?p=271","title":{"rendered":"Kartierwochenende am 11.\/12. Juli 2009 am Bodensee (TK 8120\/3)"},"content":{"rendered":"<p>von THOMAS BREUNIG<\/p>\n<p>ie Erfassung von Farn- und Samenpflanzen im Quadranten 8120\/3 war Ziel des Kartierwochenendes am 11. und 12. Juli 2009. An der Kartierung beteiligt waren Thomas Breunig, Gunter M\u00fcller, Monika M\u00fcller und Harald Streitz. Untersucht wurden bei vier halbt\u00e4gigen Exkursionen Landschaftsaus-schnitte des Naturraums Hegau \u2013 Westliches Bodenseebecken zwischen den Ortschaften Bodman, Ludwigshafen, Espasingen und Stockach sowie die Ortslagen von Bodman und Ludwigshafen. Geologisch gekennzeichnet ist das zwischen 395 und 572 m \u00fc. NN gelegene Exkursionsgebiet durch Untere S\u00fc\u00dfwassermolasse, w\u00fcrmzeitliche Grundmor\u00e4nen und pleistoz\u00e4nen Hangschutt. Insgesamt hatten die vier Exkursionsrouten eine L\u00e4nge von 11,2 Kilometer. Nimmt man bei vier Teilnehmern gro\u00dfz\u00fcgig einen Beobachtungsstreifen von durchschnittlich 20 m Breite an, ergibt sich eine Beobachtungsfl\u00e4che von 22,4 Hektar, was einem Fl\u00e4chenanteil von 0,64 % an dem etwa 35 km\u00b2 gro\u00dfen Quadranten entspricht. Auf dieser Fl\u00e4che wurden 457 Sippen registriert, davon 261 nur bei einer Exkursion, 116 bei zwei Exkursionen, 77 bei drei Exkursionen und 63 auf allen Exkursionsrouten. Von den festgestellten Sippen waren 92 neu f\u00fcr den Quadranten, so dass sich dessen nachgewiesener Artenbestand von 624 auf 716 erh\u00f6hte.<\/p>\n<p>Treffpunkt und Start der ersten Exkursion war der Bahnhof von Ludwigs-hafen.<\/p>\n<p><!--more-->Neben dem f\u00fcr Bahnschotter charakteristischen Schmalbl\u00e4ttrigen Hohlzahn (Galeopsis angustifolia) wuchsen hier auf Ruderalfl\u00e4chen und in Pflasterfugen etliche f\u00fcr den Quadranten bislang noch nicht nachge-wiesene Arten, zum Beispiel Kahles Bruchkraut (Herniaria glabra), Portulak (Portulaca oleracea), Dach-Trespe (Bromus tectorum), Eschen-Ahorn (Acer negundo) und Schmalbl\u00e4ttriges Greiskraut (Senecio inaequidens). Vom Bahnhof ging es entlang des Bodenseeufers ein kleines St\u00fcck nach Westen bis zu einem Bahn\u00fcbergang. Eine Chance, seltene Arten der Bodensee-Strandrasen entdecken zu k\u00f6nnen, bestand wegen des hohen Wasserstandes leider nicht. Vom Bahn\u00fcbergang ging es weiter zur Bundesstra\u00dfe 34, an deren B\u00f6schung Harald Streitz bereits einige Jahre zuvor den seltenen Wurmlattich (Picris echioides) entdeckte. Da Vorkommen dieser Art allgemein als eher unbest\u00e4ndig gelten, machten wir uns wenig Hoffnung auf einen Wiederfund, wurden aber eines besseren belehrt: Auf der B\u00f6schung zwischen Radweg und Stra\u00dfe wuchs der Wurmlattich immer noch in gro\u00dfer Menge. Ebenfalls an der B 34 wuchs die viel h\u00e4ufigere, bei floristischen Kartierungen aber gerne \u00fcbersehene Kirschpflaume (Prunus cerasifera). Dieses Geh\u00f6lz wird sehr h\u00e4ufig als Veredlungsunterlage f\u00fcr Steinobst (Pflaume, Zwetschge, Mirabelle) verwendet und verwildert leicht. \u00dcber seine genaue Verbreitung wissen wir noch wenig. Vermutlich ist die Kirschpflaume inzwischen aber in allen w\u00e4rmeren Tieflagen auch als Wildpflanze weit verbreitet.<br \/>\nWeiter ging es zum Friedhof von Ludwigshafen, wo die f\u00fcr Friedhofs-wege sehr charakteristische Gefleckte Schiefblattwolfsmilch (Euphorbia maculata) fanden, au\u00dferdem mit dem Fremden Ehrenpreis (Veronica peregrina) und der konkurrenzstarken Spanischen Fetthenne (Sedum hispanicum) zwei weitere Neophyten, die sich in S\u00fcdwestdeutschland in Ausbreitung befinden. Der R\u00fcckweg zum Bahnhof durch das Dorf brachte dann nicht mehr viel Neues, sieht man von einigen Unkr\u00e4utern wie dem Gl\u00e4nzenden Ehrenpreis (Veronica polita) ab, die inzwischen in G\u00e4rten h\u00e4ufiger wachsen als auf \u00c4ckern, wo sie fr\u00fcher ihren Verbreitungsschwerpunkt hatten.<\/p>\n<p>Die zweite Halbtagsexkursion begann am Nordrand von Espasingen und hatten den an das Dorf anschlie\u00dfenden s\u00fcdwestexponierten Hang (Geh\u00e4u, Provensiberg) sowie die oberhalb folgende auff\u00e4llige Verebnung (\u201eTal\u201c) zum Ziel. Im Bereich des \u201eGeh\u00e4u\u201c durchstreiften wir einen naturfernen Wald mit Fichten- und Kiefern-Anpflanzungen. Auf kleinen Lichtungen kamen hier noch Relikte der ehemaligen Magerrasenflora vor, auch das Immenblatt (Melittis melissophyllum) k\u00fcmmerte hier noch in wenigen Pflanzen. Im Fichten-Forst fielen \u00fcber 30 Exemplare des Wei\u00dfen Waldv\u00f6gleins (Cephalanthera damasonium) und ein Exemplar des Echten Fichtenspargels (Monotropa hypopitys) auf. Auch die Esskastanie (Castanea sativa) wuchs in diesem Waldgebiet, diese Art scheint sich allm\u00e4hlich im Bodenseegebiet zu etablieren.<\/p>\n<p>Auf der Verebnung des \u201eTals\u201c stie\u00dfen wir n\u00f6rdlich des Wasserbeh\u00e4lters auf einen Acker mit bemerkenswerter Unkrautflora. Am Rand eines Gerstenfelds wuchsen hier jeweils mehrere hundert Exemplare des Echten und des Unechten T\u00e4nnel-Leinkrautes (Kickxia elatine, K. spuria), au\u00dferdem Kleine Wolfsmilch (Euphorbia exigua), Acker-R\u00f6te (Sherardia arvensis) und Gez\u00e4hnter Feldsalat (Valerianella dentata).<br \/>\nWeiter ging es nach Westen auf dem am Waldrand verlaufenden Weg am Fu\u00df der Heiligenhalde. Die zum Wald hin gerichtete Wegb\u00f6schung beherbergte eine artenreiche Saumvegetation. Unter anderem wuchsen hier Genfer G\u00fcnsel (Ajuga genevensis), Berberitze (Berberis vulgaris), Rotbraune Stendelwurz (Epipactis atrorubens), Florentiner und Savoyer Habichtskraut (Hieracium piloselloides, H. sabaudum), Hirsch-Haarstrang (Peucedanum cervaria) und Schopfiges Kreuzbl\u00fcmchen (Polygala comosa).<br \/>\nNach einer zweiten Querung des \u201eTals\u201c erreichten wir den Provenisberg. An seinem n\u00f6rdlichen Waldrand wuchsen in einer brachliegenden Glatt-hafer-Wiese viele Dutzend zum Teil riesige Exemplare des Gro\u00dfen Zweiblatts (Listera ovata). Auf dem H\u00fcgel selbst fanden wir einen seit langem brachliegenden, von Wald umgebenen Magerrasenrest mit Eibl\u00e4ttrigem Sonnenr\u00f6schen (Helianthemum ovatum), Gro\u00dfer Brunelle (Prunella grandiflora) und Tauben-Skabiose (Scabiosa columbaria). Auch s\u00fcdlich des Provenisbergs gab es auf sehr kleinen Fl\u00e4chen (wenige Quadratmeter) noch Magerrasen, hier mit Pyramiden-Kammschmiele (Koeleria pyramidata) und Blutrotem Storchschnabel (Geranium sanguineum). Der R\u00fcckweg zum Dorf durch die Feldflur erbrachte dann noch Nachweise von einigen im Bodenseegebiet nicht sehr h\u00e4ufigen Unkr\u00e4utern, zum Beispiel von Stechapfel-G\u00e4nsefu\u00df (Chenopodium hybridum), Acker-Krummhals (Anchusa arvensis) und Knollen-Platterbse (Lathyrus tuberosus).<\/p>\n<p>Am Sonntagmorgen war das Ziel der dritten Exkusion das gro\u00dfe, zwi-schen Espasingen und Stockach gelegene Waldgebiet \u201eBogental\u201c. Unsere Route verlief fast ausschlie\u00dflich durch Wald, ausgenommen eine Waldwiese im Bereich \u201eWolfssteig\u201c, wo wir auf einem Wildacker die Kornblume (Centaurea cyanus) und etwa 50 Exemplare der seltenen Giftbeere (Nicandra physalodes) in einer Maisanpflanzung fanden. Bei den W\u00e4ldern handelte es sich zum kleineren Teil um naturnahen Waldmeister-Buchen-Wald und um Feuchtw\u00e4lder, zum gr\u00f6\u00dferen Teil aber um Forstkulturen von Rot-Eiche (Quercus rubra), Gew\u00f6hnlicher Fichte (Picea abies), Wald-Kiefer (Pinus sylvestris), Europ\u00e4ischer und Japanischer L\u00e4rche (Larix decidua, L. kaempferi). Charakteristische Arten des Waldmeister-Buchen-Waldes waren Dunkles Lungenkraut (Pulmonaria obscura), Waldgerste (Hordelymus europaeus), Fr\u00fchlings-Platterbse (Lathyrus vernus) und Nickendes Perlgras (Melica nutans). Interessant war ein Erlen-Eschen-Feuchtwald in der Quellmulde des nach Norden zur Stockacher Aach hinab ziehenden B\u00e4chleins. Unter dem lichten Schirm der Baumkronen dominierte die Sumpf-Segge (Carex acutiformis), in kleinen Best\u00e4nden traten au\u00dferdem Akeleibl\u00e4ttrige Wiesenraute (Thalictrum aquilegiifolium), Seidelbast (Daphne mezereum), Faulbaum (Frangula alnus) und Breitbl\u00e4ttriger Rohrkolben (Typha latifolia) auf, also eine bunte Mischung von Arten, die selten einmal miteinander wachsen.<\/p>\n<p>Den Abschluss des Kartierwochendes bildete am Sonntagnachmittag eine Exkursion durch Bodman. Wir starteten bei den Sportpl\u00e4tzen am Nordrand des Ortes. Als erste bemerkenswerte Art fiel uns \u2013 noch bevor wir das Bad erreichten \u2013 der Erdbeer-Klee (Trifolium fragiferum) auf, der auf 2 m\u00b2 in einem artenarmen Trittrasen wuchs. Die Route durch den Ortskern ergab dann f\u00fcr den Quadranten noch einige Neunachweise, zum Beispiel von Stinkender Schwarznessel (Ballota nigra subsp. meridionalis), Portulak (Portulaca oleracea) und der inzwischen auch im Bodenseegebiet nicht mehr seltenen Indischen Scheinerdbeere (Duchesnea indica). Auch am weitgehend verbauten und deshalb schwer zug\u00e4nglichen Bodenseeufer fanden wir noch zwei neuen Arten: Hier wuchsen Steifes Barbarakraut (Barbarea stricta) und Raps (Brassica napus), zwei Arten, die sich inzwischen an etlichen Stellen des Bodenseeufers etabliert haben, zum Beispiel auch auf der Insel Reichenau. Da sich Bodman als floristisch nicht besonders ergiebig erwies, stoppte der Biergarten an der Seepromenade unseren Forscherdrang und wir beendeten hier die Exkursion.<\/p>\n<p>Zum Schluss stellt sich die Frage, woher kommen die 92 neu nachge-wiesen Sippen? Wenn wir uns diese Sippen anschauen und dabei ber\u00fccksichtigen, wie oft sie in den angrenzenden acht Quadranten vor-kommen, kristallisieren sich die folgenden Artengruppen heraus. Bei den als Beispiele aufgef\u00fchrten Sippen, gibt die erste Zahl an, auf wie vielen der vier Exkursionen die Sippe beobachtet wurde, die zweite Zahl in wie vielen der angrenzenden Quadranten die Sippe bereits nachgewiesen wurde. Wenn f\u00fcr die Sippe im Grundlagenwerk \u201eDie Farn- und Bl\u00fcten-pflanzen Baden-W\u00fcrttembergs\u201c keine Verbreitungskarte existiert, steht anstelle der Zahl ein \u201ek\u201c.<\/p>\n<p>\u2022\u00a0\u00a0\u00a0 Regional h\u00e4ufige Sippen, die bisher zuf\u00e4llig nicht angetroffen oder \u00fcbersehen wurden: Aethusa cynapium (1\/6), Campanula patula (1\/7), Hypochaeris radicata (2\/7), Sagina procumbens (3\/7);<br \/>\n\u2022\u00a0\u00a0\u00a0 Regional seltene oder h\u00f6chstens zerstreut auftretende Sippen, die aufgrund ihrer relativen Seltenheit bislang noch nicht erfasst wurden: Chenopodium hybridum (1\/2), Gnaphalium sylvaticum (1\/2), Kickxia spuria (1\/2), Geranium dissectum (2\/0);<br \/>\n\u2022\u00a0\u00a0\u00a0 Im weiteren Sinne bestimmungskritische Sippen, die bei Katierungen gerne \u00fcbergangen werden: Alchemilla xanthochlora (1\/0), Carex spicata (3\/5), Molinia arundinacea (2\/2), Rosa corymbifera (1\/0);<br \/>\n\u2022\u00a0\u00a0\u00a0 Sippen, die wegen ihres unklaren Status, anthropogener Wuchsorte oder ihres nur unbest\u00e4ndigen Auftretens h\u00e4ufig nicht erfasst werden: Brassica napus (1\/0), Melissa officinalis (1\/k), Prunus cerasifera (1\/k), Rubus armeniacus (3\/0);<br \/>\n\u2022\u00a0\u00a0\u00a0 sich ausbreitende Sippen, die fr\u00fcher im Gebiet nicht oder nur selten vorkamen: Artemisia verlotiorum (1\/1), Buddleja davidii (2\/k), Duchesnea indica (1\/k), Epilobium ciliatum (2\/1).<br \/>\nIm Einzelfall kann nat\u00fcrlich nicht mit Sicherheit, sondern nur mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit angenommen werden, warum eine Sippe bislang nicht nachgewiesen wurde \u2013 vor allem deshalb, weil Art und Umfang floristischer Erhebungen bislang nur selten genau dokumentiert werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von THOMAS BREUNIG ie Erfassung von Farn- und Samenpflanzen im Quadranten 8120\/3 war Ziel des Kartierwochenendes am 11. und 12. 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