{"id":41,"date":"2005-12-30T14:55:04","date_gmt":"2005-12-30T13:55:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.botanik-sw.de\/BAS\/module\/wordpress\/?p=41"},"modified":"2005-12-30T14:55:04","modified_gmt":"2005-12-30T13:55:04","slug":"gesucht-wird-die-dicke-trespe-bromus-grossus-desf-ex-dc","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.botanik-sw.de\/BAS\/module\/wordpress\/?p=41","title":{"rendered":"Gesucht wird: Die Dicke Trespe (Bromus grossus Desf. ex DC.)"},"content":{"rendered":"<p class=\"text0\">Bromus grossus Desf. ex DC., die Dicke Trespe, ist eine Art des  Anhang II der FFH-Richtlinie. F\u00fcr die Art sind daher besondere Schutzgebiete  auszuweisen \u2013 dies ist in so fern ungew\u00f6hnlich, als es sich bei Bromus grossus  um ein Ackerunkraut handelt.<br \/>\nDie Dicke Trespe hat, nach bisherigen  Erkenntnissen, den Schwerpunkt ihrer Verbreitung in Baden-W\u00fcrttemberg. Die Art  kommt auch in anderen Bundesl\u00e4ndern vor, ist dort wohl bisher aber wenig  beachtet worden. In Baden-W\u00fcrttemberg ist sie nach 2000 von der Schw\u00e4bischen Alb  und ihrem Vorland (S\u00fcdliche G\u00e4ulandschaften), dem Tauberland, und der Umgebung  von Karlsruhe nachgewiesen. In Rheinland-Pfalz sind wohl nur wenige, eher kleine  Funde bekannt.<\/p>\n<p class=\"text0\"><!--more--><\/p>\n<p class=\"text0\">Die Untersuchungen des Jahres 2004 zeigen bisher folgendes Bild:  die Vorkommen sind h\u00e4ufig klein (&lt; 100 Ex.) und liegen an Acker- oder  Wegr\u00e4ndern (v.a. an grasigen Feldwegen). Fl\u00e4chige (und individuenreiche, &gt;  10000 Ex.) Vorkommen in \u00c4ckern sind eher selten. Bromus grossus wurde v.a. im  Wintergetreide (Dinkel und Weizen) beobachtet. Es findet sich aber auch in  Hafer, Roggen (obwohl im Roggen Bromus secalinus einen Schwerpunkt hat), ja  sogar in Mais und Raps\u00e4ckern wurde Bromus grossus beobachtet.<br \/>\nSehr h\u00e4ufig  wird die Art nicht richtig erkannt oder mit anderen, verwandten Arten  verwechselt (v.a. mit Bromus secalinus, aber auch mit B. racemosus oder B.  commutatus). Dies liegt u.a. an den oft unzul\u00e4nglichen Bestimmungsschl\u00fcsseln der  \u00fcblichen Florenwerke; die herangezogenen Merkmale sind meist nicht geeignet die  Art sicher zu erkennen.<\/p>\n<p class=\"text0\">Um ein aktuelles und klares Verbreitungsbild des Vorkommens von  Bromus grossus zu bekommen, wird gebeten besonders auf Bromus grossus zu achten  und eventuelle Funde genau zu dokumentieren. Hierzu sollten die Funde am besten  in eine Karte (Ma\u00dfstab 1:25 000) eingetragen werden \u2013 eventuell zus\u00e4tzlich  erg\u00e4nzt durch eine kleine Fundskizze. Angegeben werden sollten auch der R\/H-Wert  (am besten nat\u00fcrlich mit GPS), die Gr\u00f6\u00dfe der Population und die Nutzung des  Ackers (Getreide, Winter-\/Sommergetreide). Au\u00dferdem sollten immer Belege  gesammelt werden.<br \/>\nBitte teilen Sie mir ihre Funde mit; ich bin gerne bereit  entsprechendes Material zu \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n<p class=\"text0\">Martin Engelhardt, Ebertstra\u00dfe 37, 72072 T\u00fcbingen. e-mail:  Martin.Engelhardt (at) web.de<\/p>\n<p class=\"text0\">&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bromus grossus Desf. ex DC., die Dicke Trespe, ist eine Art des Anhang II der FFH-Richtlinie. F\u00fcr die Art sind daher besondere Schutzgebiete auszuweisen \u2013 dies ist in so fern ungew\u00f6hnlich, als es sich bei Bromus grossus um ein Ackerunkraut handelt. Die Dicke Trespe hat, nach bisherigen Erkenntnissen, den Schwerpunkt ihrer Verbreitung in Baden-W\u00fcrttemberg. 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