{"id":421,"date":"2012-04-10T19:54:35","date_gmt":"2012-04-10T18:54:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.botanik-sw.de\/BAS\/module\/wordpress\/?p=421"},"modified":"2014-05-10T16:42:41","modified_gmt":"2014-05-10T15:42:41","slug":"mitteilungen-des-ak-charaeen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.botanik-sw.de\/BAS\/module\/wordpress\/?p=421","title":{"rendered":"Mitteilungen des AK Charaeen"},"content":{"rendered":"<p>ANNEMARIE RADKOWITSCH<\/p>\n<p>Auch in diesem Jahr wurden wieder etliche Characeen-Proben zur Bestimmung eingesendet. Herzlich danken f\u00fcr diese Mitarbeit m\u00f6chte ich R. B\u00f6cker, E. Bolender, H. Herwanger, F. Stern und D. Wucherpfennig.<br \/>\nVom \u00fcberwiegenden Teil des eingesendeten Materials wurden Herbar-belege angefertigt. F\u00fcr Fundortmitteilungen danke ich M. Dienst. Alle Daten aus Baden-W\u00fcrttemberg werden gesammelt und flie\u00dfen in die Datensammlung der Arbeitsgruppe Characeen Deutschlands ein; erst-mals wurden die baden-w\u00fcrttembergischen Daten 2008 in den deutschlandweiten Verbreitungskarten dargestellt und in den Rostocker Meeresbiologischen Beitr\u00e4gen ver\u00f6ffentlicht (Korsch, H., Raab, U. &amp; van der Weyer, K. 2008: Verbreitungskarten der Characeen Deutschlands. \u2013 Rostocker Meeresbiologische Beitr\u00e4ge, 19, 57-108.).<br \/>\nBaden-W\u00fcrttemberg hat aufgrund seiner vielf\u00e4ltigen naturr\u00e4umlichen Ausstattung eine hohe Verantwortung f\u00fcr Characeen-Lebensr\u00e4ume. Nicht nur die Oberrheinebene, der Bodensee und die oberschw\u00e4bischen Moore bieten zahlreichen Characeen-Arten Lebensraum. Auch in den anderen Naturr\u00e4umen Baden-W\u00fcrttembergs gibt es zahlreiche Vorkommen dieser Artengruppe. Dies macht Baden-W\u00fcrttemberg deutschlandweit f\u00fcr die Vielfalt der Characeen und ihrer Erhaltung zu einem privilegierten Bundesland.<br \/>\nLeider gibt es in vielen Regionen zu wenig aktuelle Daten \u00fcber die vorhandenen Characeen. Sie k\u00f6nnen daher durch Ihre Unterst\u00fctzung mit Fundmeldungen und dem Einsenden von Characeen-Proben mit dazu beitragen, die Kenntnisse \u00fcber das Vorhandensein von Characeen, der besiedelten Lebensr\u00e4ume und die Erforschung ihrer Verbreitung in Baden-W\u00fcrttemberg voranzutreiben.<br \/>\n<strong>Aufruf zum Sammeln von Characeen<\/strong><br \/>\nAm sichersten l\u00e4sst sich frisches Material bestimmen. Wenn Sie Material sammeln und zum Bestimmen schicken m\u00f6chten, beachten Sie bitte folgende Hinweise, damit Ihre M\u00fche nicht umsonst ist:<\/p>\n<ul>\n<li>Ausreichend Material sammeln (wenn genug Algen am Fundort vorhanden sind, mindestens eine Handvoll. Oft k\u00f6nnen sich zwischen einer auffallenden Art noch andere Arten verbergen; au\u00dferdem sind gelegentlich bestimmte Entwicklungsstadien f\u00fcr die Bestimmung n\u00f6tig.)<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Die Aufsammlung feucht ohne Zugabe von Wasser in einer Plastikt\u00fcte\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 oder einer festen Plastikbox und einem gepolsterten Briefumschlag verpacken.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Beim Versand darauf achten, dass die Sendung nicht durch die Frankiermaschine der Post l\u00e4uft (Wenn es im Sommer warm ist, leiden die Algen h\u00e4ufig w\u00e4hrend des Versandes so, dass sie nicht mehr sicher bestimmt werden k\u00f6nnen und daher erst in einem Aquarium wieder zum Wachsen gebracht werden m\u00fcssen. Nach der Frankiermaschine sind die Algen wie geb\u00fcgelt und wachsen nicht mehr nach).<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>In der Ferienzeit ist es ratsam, per email oder telefonisch nachzufragen, ob die frischen Proben bestimmt werden k\u00f6nnen.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>\u201cWahrscheinlich nur eine Chara vulgaris&#8230;\u201c \u2013 gibt es nicht; selbst von dieser Art ist noch zu wenig \u00fcber ihre Verbreitung in Baden-W\u00fcrttemberg bekannt. \u2013 Au\u00dferdem kann sich auch eine andere Art dahinter verbergen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Sollten Sie die Algen einmal nicht schicken k\u00f6nnen, l\u00e4sst sich auch leicht ein Herbarbeleg machen, indem Sie die Armleuchteralge auf DIN A4-Schreibmaschinenpapier aufziehen. Bei kr\u00e4ftigen formbest\u00e4ndigen Arten ist dies kein Problem; bei zarten weichen Arten k\u00f6nnen Sie diese, wie andere Algen auch, unter Wasser auf das Papier ziehen und dann das Papier vorsichtig aus dem Wasser heben, so dass die Alge m\u00f6glichst mit ihrem nat\u00fcrlichen Habitus dem Papier anheftet. Auf das Papier mit der Armleuchteralge wird zun\u00e4chst w\u00e4hrend des ersten Antrocknens eine DIN A4 Plastikh\u00fclle gelegt. Der gesamte Beleg wird dann wie von gewohnt zwischen Zeitungspapier, noch mal glatt gestrichen und rasch <strong>ohne<\/strong> <strong>Herbarpresse! <\/strong>getrocknet. Nach 1-2 Tagen kann man die Plastikh\u00fclle dann in der Regel entfernen. \u00dcbrigens sind Dubletten immer sinnvoll, unterst\u00fctzen die Bestimmung und sind eine wertvolle Reserve f\u00fcrs Revidieren der bruchempfindlichen Pflanzen; und ihre Herstellung macht nicht wirklich mehr Arbeit.<\/p>\n<p>Sie k\u00f6nnen gerne auch nur eine Beobachtungsmitteilung machen, wenn es f\u00fcr Sie schwierig ist, selber die Armleuchteralge zu sammeln. Bitte geben Sie dann die TK mit Quadrant an, den R\/H-Wert (Gau\u00df-Kr\u00fcger-Koordinaten, geod\u00e4tisches Datum:Potsdam), Fund- und Wuchsort und\/oder schicken einen Kartenausschnitt mit Fundpunkt.<\/p>\n<p>Meldungen und Belege bitte an A. Radkowitsch (a.radkowitsch@t-online.de oder fax 07231\/786087, bei R\u00fcckfragen fon 07231\/788897 oder 786105), Hohenwarterstr. 1, 75181 Pforzheim. Fundmeldungen sollten beinhalten: Fundort, Naturraum, Kreis, TK\/Quadrant, R-\/H-Wert, Angaben zu leg. und det., Datum.<\/p>\n<p><strong>!Achtung<\/strong>: Ab Mitte Juni bis Ende Juli 2012 k\u00f6nnen leider keine frischen Proben bearbeitet werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ANNEMARIE RADKOWITSCH Auch in diesem Jahr wurden wieder etliche Characeen-Proben zur Bestimmung eingesendet. Herzlich danken f\u00fcr diese Mitarbeit m\u00f6chte ich R. B\u00f6cker, E. Bolender, H. Herwanger, F. Stern und D. Wucherpfennig. Vom \u00fcberwiegenden Teil des eingesendeten Materials wurden Herbar-belege angefertigt. F\u00fcr Fundortmitteilungen danke ich M. Dienst. Alle Daten aus Baden-W\u00fcrttemberg werden gesammelt und flie\u00dfen in [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[16],"tags":[],"class_list":{"0":"post-421","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","6":"category-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2","7":"czr-hentry"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.botanik-sw.de\/BAS\/module\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/421","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.botanik-sw.de\/BAS\/module\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.botanik-sw.de\/BAS\/module\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.botanik-sw.de\/BAS\/module\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.botanik-sw.de\/BAS\/module\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=421"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.botanik-sw.de\/BAS\/module\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/421\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":755,"href":"https:\/\/www.botanik-sw.de\/BAS\/module\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/421\/revisions\/755"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.botanik-sw.de\/BAS\/module\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=421"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.botanik-sw.de\/BAS\/module\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=421"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.botanik-sw.de\/BAS\/module\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=421"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}