{"id":49,"date":"2006-03-31T12:04:50","date_gmt":"2006-03-31T11:04:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.botanik-sw.de\/BAS\/module\/wordpress\/?p=49"},"modified":"2013-12-03T19:12:46","modified_gmt":"2013-12-03T18:12:46","slug":"kartieraufruf-danisches-loffelkraut-cochlearia-danica","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.botanik-sw.de\/BAS\/module\/wordpress\/?p=49","title":{"rendered":"Kartieraufruf D\u00e4nisches L\u00f6ffelkraut (Cochlearia danica)"},"content":{"rendered":"<p><span class=\"text1fett\">D\u00e4nisches L\u00f6ffelkraut (Cochlearia danica) und Schmalbl\u00e4ttriges Greiskraut (Senecio inaequidens) \u2013 ein Kartieraufruf f\u00fcr das Fr\u00fchjahr, einer f\u00fcr Sommer, Herbst und Winter!<\/span><\/p>\n<p><span class=\"text0\">Das an der Nord- und Ostseek\u00fcste heimische, salztolerante D\u00e4nische L\u00f6ffelkraut und das aus S\u00fcd- und Ostafrika stammende Schmalbl\u00e4ttrige Greiskraut sind zwei Arten, die sich in den letzten 10 Jahren in S\u00fcdwestdeutschland sehr stark ausgebreitet haben.<\/span><\/p>\n<p><!--more--><br \/>\n<span class=\"text0\">Das D\u00e4nische L\u00f6ffelkraut war Mitte der 1990er Jahre in S\u00fcdwestdeutschland noch nicht bekannt: Ein erster Hinweis auf diese Art erschien in der Pflanzenpresse Nr. 1 (2000), eine erste Fundortmeldung unter der Rubrik \u201eNeue Fundorte, Best\u00e4tigungen und Verluste\u201c dann in Band 1 unserer Berichte (2001) durch Bernd Haisch.<br \/>\nVon dem Schmalbl\u00e4ttrigen Greiskraut waren damals zwar schon Fundorte bekannt, doch so wenige, dass in dem \u201eVerbreitungsatlas der Farn- und Bl\u00fctenpflanzen f\u00fcr die Pfalz\u201c (1993) auf eine Verbreitungskarte verzichtet wurde. Das Grundlagenwerk \u201eDie Farn und Bl\u00fctenpflanzen Baden-W\u00fcrttembergs\u201c (1996) enth\u00e4lt zwar bereits eine Verbreitungskarte, doch ist die Art inzwischen viel weiter verbreitet als damals dargestellt.<br \/>\nNach den erfolgreichen Aufrufen zur Erfassung des Sommerflieders und der Indischen Scheinerdbeere, bitten wir nun unsere Mitglieder im Jahr 2006 besonders auf das D\u00e4nische L\u00f6ffelkraut und das Schmalbl\u00e4ttrige Greiskraut zu achten und uns Fundorte mitzuteilen. Wir beabsichtigen in der Pflanzenpresse Nr. 15 Verbreitungskarten zu diesen beiden Arten zu pr\u00e4sentieren.<br \/>\nWir bitten deshalb alle Mitglieder, uns Vorkommen dieser beiden Arten zu melden \u2013 per Postkarte, Brief oder E-Mail, am Besten aber mit dem der Pflanzenpresse beiliegenden BAS-Fundortmeldebogen. Ben\u00f6tigt werden die folgenden Angaben:<br \/>\nArtname, Fundort, Nr. der Topographischen Karte mit Quadrant, Wuchsort, Beobachtungsjahr, BeobachterIn \u2013 etwa in folgender knapper Form:<br \/>\nCochlearia danica, zwischen Karlsruhe und Forchheim, TK 7015\/2, im Mittelstreifen der Schnellstra\u00dfe, 25. April 2005, Grete Musterfrau<br \/>\nSenecio inaequidens, Konstanz, Bahnhof Petershausen, TK 8321\/1, auf Gleisschotter bei der Verladerampe, 2004, Hans Mustermann.<br \/>\nCochlearia danica f\u00e4llt vor allem im April und Mai zur Bl\u00fctezeit auf. Bevorzugte Wuchsorte sind die Mittelstreifen von Autobahnen und Schnellstra\u00dfen (ein Fall f\u00fcr den Verkehrsstau!), inzwischen w\u00e4chst die Art aber auch an den leichter zug\u00e4nglichen R\u00e4ndern weniger stark befahrener Stra\u00dfen. Sie kommt oft in gro\u00dfer Menge vor, so zum Beispiel im Mittelstreifen der A65 zwischen Karlsruhe und Landau \u00fcber viele Kilometer. Manchmal sind die Pflanzen aber kleinw\u00fcchsig und werden nur wenige Zentimeter hoch, auf den ersten Blick sind sie dann zwischen anderen wei\u00dfbl\u00fchenden Therophyten wie dem Kn\u00e4uel-Hornkraut (Cerastium glomeratum) leicht zu \u00fcbersehen.<br \/>\nSenecio inaequidens kann dagegen fast das ganze Jahr \u00fcber nachgewiesen werden, besonders leicht nat\u00fcrlich w\u00e4hrend der Bl\u00fctezeit, die vom Fr\u00fchsommer in manchen Jahren bis kurz vor Weihnachten reicht. Das Schmalbl\u00e4ttrige Greiskraut wurde in den ersten Jahren bevorzugt entlang der Bahnlinien sowie in den Mittelstreifen der Autobahnen und Schnellstra\u00dfen nachgewiesen, wo es heute eine der h\u00e4ufigsten Arten ist. Ihr Wuchsortspektrum ist inzwischen aber viel gr\u00f6\u00dfer, es umfasst vor allem Ruderalfl\u00e4chen jeglicher Art, brachliegende \u00c4cker sowie Kahlschl\u00e4ge, Windwurffl\u00e4chen und andere offene Bereiche im Wald.<br \/>\nAuch dieses Mal verlosen wir unter allen Melderinnen und Meldern wieder einen B\u00fcchergutschein in H\u00f6he von 30 EUR. Bei der Indischen Scheinerdbeere fiel das Los auf HELMUT SCHW\u00d6BEL aus Pfinztal. Herzlichen Gl\u00fcckwunsch!<br \/>\nFundmeldungen bitte an die Gesch\u00e4ftsstelle der BAS bis sp\u00e4testens Dezember 2006.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>D\u00e4nisches L\u00f6ffelkraut (Cochlearia danica) und Schmalbl\u00e4ttriges Greiskraut (Senecio inaequidens) \u2013 ein Kartieraufruf f\u00fcr das Fr\u00fchjahr, einer f\u00fcr Sommer, Herbst und Winter! 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