{"id":602,"date":"2012-12-23T08:58:11","date_gmt":"2012-12-23T07:58:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.botanik-sw.de\/BAS\/module\/wordpress\/?p=602"},"modified":"2016-06-16T14:20:58","modified_gmt":"2016-06-16T13:20:58","slug":"kartierprojekt-7016_4-im-albtal-zwischen-busenbach-und-neurod-%e2%80%93-bas-exkursionen-am-7-und-8-juli-2012","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.botanik-sw.de\/BAS\/module\/wordpress\/?p=602","title":{"rendered":"BAS-Exkursionen im Rahmen des Kartierprojekts 7016\/4 im Sommer 2012"},"content":{"rendered":"<p><strong>Unterwegs im Albtal zwischen Busenbach und Neurod: BAS-Exkursionen am 7. und 8. Juli 2012 (Naturraum Schwarzwald-Randplatten, TK 7016\/4, Gemeinden Ettlingen und Waldbronn).<\/strong><\/p>\n<p><strong> &#8211; Bericht von THOMAS BREUNIG<\/strong><\/p>\n<p><em>7. Juli: Albtal NW, W und SW Bahnhof Busenbach, um R 3459500 \/ H 5421460, Unsch\u00e4rfe 550 m, 160-180 m \u00fc. NN; Kartierer: Thomas Breunig, Kerstin Bach, Ingrid Brenk, Antje Danner, Uwe Fessenbecker, Norbert H\u00f6ll, Isis Mogut, Siegfried Schneider, Dietmar Schott.<\/em><\/p>\n<p><em>8. Juli: Albtal bei Neurod und untere Talh\u00e4nge zwischen Neurod und Etzenrot, um R 3460370 \/ H 5419670, Unsch\u00e4rfe 400 m, 180-240 m \u00fc. NN; Kartierer: Thomas Breunig, Dieter K\u00fchnen, Karola Wiest.<\/em><\/p>\n<p>Viele f\u00fcr den Nordschwarzwald typische Arten, eine bemerkenswert artenreiche Ruderal- und Neophytenflora sowie einige im Naturraum seltene Arten, das war das Ergebnis des Kartierwochenendes am 7. und 8. Juli im Albtal zwischen Waldbronn und Ettlingen. An beiden Tagen wurden zusammen 423 Arten an Farn- und Samenpflanzen festgestellt, davon 256 an beiden Tagen und 167 Taxa an nur einem der beiden Tage. Kartiergebiet war am 7. Juli der Quadratkilometer mit den Gau\u00df-Kr\u00fcger-Koordinaten R 3459 \/ H 5421, am 8. Juli der mit den Koordinaten R 3460 \/ H 5419. Zu besonders bemerkenswerten Artenvorkommen sind die genauen Koordinaten angegeben, wobei jeweils von den siebenstelligen Werten die im Satz zuvor genannten ersten vier Ziffern weggelassen werden.<\/p>\n<p>Am ersten Tag <!--more-->begann die Exkursion am Bahnhof Busenbach. Landschaftlich nicht besonders reizvoll, verliefen die ersten 800 m der Exkursion talabw\u00e4rts durch das Ettlinger Gewerbe- und Wohngebiet an der Pforzheimer Stra\u00dfe. Heide-Nelke (<em>Dianthus deltoides<\/em> [519\/608]), ein gro\u00dfer Bestand der Steinbrech-Felsennelke (<em>Petrorhagia saxifraga<\/em> [601\/619]) und etliche Exemplare des Echten T\u00e4nnelleinkrauts (<em>Kickxia elatine<\/em>) im Bereich von Parkpl\u00e4tzen mit Rasengittersteinen waren die ersten bemerkenswerten Pflanzenfunde. Zumindest die beiden erstgenannten Arten d\u00fcrften aus Einsaaten stammen, von denen ausgehend sie im Nahbereich verwildert in Ruderalvegetation auftraten. <em>Kickxia elatine<\/em> wurde m\u00f6glicherweise ebenfalls mit Begr\u00fcnungssubstrat eingeschleppt. Einige Meter weiter folgte bei [452\/684] der \u00fcberraschendste Fund des Tages: Auf einem weiteren Parkplatz mit Rasengittersteinen wuchsen \u00fcber tausend Exemplare des salztoleranten Schlitzbl\u00e4ttrigen Wegerichs (<em>Plantago coronopus<\/em>). Diese bislang in Baden-W\u00fcrttemberg nur unbest\u00e4ndig auftretende Art wurde in den letzten Jahren mehrfach an Stra\u00dfenr\u00e4ndern gefunden, so von Markus Sonnberger an der Autobahn A 6 bei Rauenberg und vom Autor an der Autobahn A 5 bei Karlsruhe und Walldorf; sie zeigt eine gewisse Etablierungstendenz.<\/p>\n<p>Weitere f\u00fcr den Naturraum bemerkenswerte Funde waren in dem Gewerbegebiet D\u00fcrrwurz (<em>Inula conyzae<\/em> [523\/616]), Norwegisches Fingerkraut (<em>Potentilla norvegica<\/em> [494\/629]), Dillenius&#8216; Sauerklee (<em>Oxalis dillenii<\/em>) und Zweiknotiger Kr\u00e4henfu\u00df (<em>Coronopus didymus<\/em>). An dem im Gewerbegebiet mit gro\u00dfen Sandsteinbl\u00f6cken gesicherten Ufer des Busenbachs wuchs die im Naturraum seltene Bruch-Weide (<em>Salix fragilis<\/em>) sowie ein Exemplar der Hirschzunge (<em>Asplenium scolopendrium<\/em> [434\/725]). In vergleichbarer Standortsituation kommt dieser Farn noch mehrfach in der Umgebung vor, so zum Beispiel entlang des Wettersbachs (TK 7016\/24). Eine typisch ausgepr\u00e4gte Wegrauken-Gesellschaft am Zaun eines Schrebergartens mit H\u00fchnergehege ergab weitere Artnachweise. Hier wuchsen bei [288\/895] Quirlige Borstenhirse (<em>Setaria verticillata<\/em>), G\u00e4nse-Malve (<em>Malva neglecta<\/em>) und etwa 10 Exemplare der Hohen Ambrosie (<em>Ambrosia artemisiifolia<\/em>).<\/p>\n<p>Nach \u00dcberqueren der Alb ging es am nordost-exponierten Hangfu\u00df talaufw\u00e4rts bis zur M\u00fcndung der Steigenklinge. \u00dcberwiegend verlief die Route durch mehr oder weniger naturnahe Best\u00e4nde des Hainsimsen-Buchen-Waldes (Luzulo-Fagetum). Sie waren gekennzeichnet durch f\u00fcr den Naturraum typische S\u00e4urezeiger wie Wald-Hainsimse (Luzula sylvatica), Wald-Gei\u00dfblatt (Lonicera periclymenum), Hasenlattich (Prenanthes purpurea), Roter Fingerhut (Digitalis purpurea) und Edelkastanie (Castanea sativa). Etwas basen- und n\u00e4hrstoffreichere Standorte als sie verbreitet auf Standorten mit Buntsandstein-Hangschutt auftreten zeigten Gro\u00dfe Sternmiere (Stellaria holostea), Einbl\u00fctiges Perlgras (Melica uniflora) und \u00c4hrige Teufelskralle (Phyteuma spicatum) an.<\/p>\n<p>Ab H\u00f6he Steigenklinge verlief die Exkursionsroute durch Wiesengel\u00e4nde zu einem Steg \u00fcber die Alb und zur\u00fcck zum Ausgangspunkt. Bei den Wiesen handelte es sich um durch Magerkeitszeiger charakterisierte Auspr\u00e4gungen der Glatthafer-Wiese auf frischen und der Kohldistel-Wiese auf feuchten Standorten. Kennzeichnende Arten waren f\u00fcr die frischen Standorte Wiesen-Glockenblume (Campanula patula), Gew\u00f6hnliches Zittergras (Briza media), Kleine Pimpernell (Pimpinella saxifraga) und Gew\u00f6hnlicher Teufelsabbi\u00df (Succisa pratensis). Kleinfl\u00e4chig trat auf m\u00e4\u00dfig frischen Standorten die Aufrechte Trespe (Bromus erectus) auf. Feuchte Standorte waren dagegen gekennzeichnet durch Spitzbl\u00fctige Binse (Juncus acutiflorus), Brennenden Hahnenfu\u00df (Ranunculus flammula), Moor-Labkraut (Galium uliginosum) und Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre). Trotz der Lage in einem Naturschutzgebiet waren die Wiesen in keinem guten Pflegezustand, was durch das verbreitete Auftreten von Brachezeigern wie Adlerfarn (Pteridium aquilinum) und Land-Reitgras (Calamagrostis epigejos) angezeigt wurde.<\/p>\n<p>In der Alb wuchsen gro\u00dfe Best\u00e4nde einer Wasserstern-Art (Callitriche cf. hamulata) au\u00dferdem in mehreren stillen Buchten der Schild-Wasser\u00achahnenfu\u00df (Ranunculus peltatus [837\/107]). Auf sandig-feuchtem Standort eines nur gelegentlich befahrenen Wegs zu einer Furt durch die Alb fiel ein kleiner Bestand des Niedrigen Fingerkrauts (Potentilla supina [856\/195]) auf, einer im Schwarzwald sehr seltenen Art. \u00d6stlich des Albufers zeigte die Vegetation bei [883\/144] eine Fl\u00e4che an, auf der kein autochthones Bodenmaterial anstand, sondern basenreiches, verdichtetes Substrat. Hier wuchsen unter anderem Blau-Segge (Carex flacca), Blaugr\u00fcne Binse (Juncus inflexus), Schmalbl\u00e4ttriges Wiesen\u00acrispengras (Poa angustifolia), Flaumiger Wiesenhafer (Helictotrichon pubescens), Echtes Tausendg\u00fcldenkraut (Centaurium erythraea) und B\u00fcschel-Nelke (Dianthus armeria).<\/p>\n<p>Auf einer Ruderalfl\u00e4che s\u00fcdlich des Bahnhofs Busenbach fanden wir die letzten der 340 am ersten Exkursionstag nachgewiesenen Arten. Bemer\u00ackenswert waren hier drei Exemplare des Gew\u00f6hnlichen Filzkrautes (Filago vulgaris [890\/289], welche auf einem Rohbodenstandort mit Kohleschlacke wuchsen, au\u00dferdem Vorkommen der Sprossenden Felsennelke (Petrorhagia prolifera) und der Dach-Trespe (Bromus tectorum), allesamt zwar in den nahe gelegenen Hardtebenen nicht selten, im Schwarzwald aber doch eher Besonderheiten.<\/p>\n<p>Am 8. Juli begann die Kartierexkursion etwa 2 km weiter s\u00fcdlich im Albtal bei der Bahnhaltestelle Neurod. Bei dieser Exkursion wurden 339 Taxa nachgewiesen, darunter 83 Arten, die am vorangegangenen Exkursions\u00actag nicht festgestellt wurden. Die erste dieser neuen Sippen war die Rote Schuppenmiere (Spergularia rubra) in den Pflasterfugen des Bahnsteigs. Wenig an neuen Arten erbrachte das ehemalige Fabrikgel\u00e4nde s\u00fcdlich der Haltestelle, obwohl hier gr\u00f6\u00dfere brachliegende Fl\u00e4chen mit Ruderalvegetation vorhanden waren. Interessant war dagegen das westlich der Alb gelegene Wiesengel\u00e4nde. Auf mageren Standorten kamen hier [um 031\/863] Best\u00e4nde einer Glatt\u00achafer-Wiese, eines Borstgrasrasens und einer Waldbinsen-Wiese vor, in denen zahlreiche Arten des Extensivgr\u00fcnlandes wuchsen, unter anderem Gro\u00dfer Wiesenknopf (Sanguisorba officinalis), Moor-Labkraut (Galium uliginosum), Hunds-Strau\u00dfgras (Agrostis canina), Braune Segge (Carex nigra), Teufelsabbi\u00df (Succisa pratensis), Blaues Pfeifengras (Molinia caerulea), Blutwurz (Potentilla erecta), Herbstzeitlose (Colchicum autumnale), Borstgras (Nardus stricta), Hirsen-Segge (Carex panicea), Dreizahn (Danthonia decumbens) und Wiesen-Glockenblume (Campanula patula).<\/p>\n<p>An der Alb fiel auf sandigem Ufersubstrat der Zweiknotiger Kr\u00e4henfu\u00df (Coronopus didymus) auf. Dieses Vorkommen der neophytischen Art zeigt, dass sie inzwischen nicht nur auf stark anthropogen gepr\u00e4gten Wuchsorten in Pflasterfugen, Park- und Gr\u00fcnanlagen sowie auf Ruderalstandorten auftritt, sondern auch in naturnaher Vegetation, ebenso wie dies bereits an der Enz zwischen Pforzheim und M\u00fchlacker beobachtet wurde.<br \/>\n\u00d6stlich der Alb zeigte die Wiesenvegetation auf B\u00f6schungen n\u00f6rdlich des Campingplatzes kleinfl\u00e4chig m\u00e4\u00dfig trockene bis m\u00e4\u00dfig frische Standorte an. Hier wuchsen Rapunzel-Glockenblume (Campanula rapunculus), B\u00fcschel-Nelke (Dianthus armeria [331\/924]), Echter Schafschwingel (Festuca ovina s.str. [339\/941]), Mittlerer Wegerich (Plantago media) sowie die auf den Schwarzwald-Randplatten sehr h\u00e4ufige Hain-Flockenblume (Centaurea nigra subsp. nemoralis).<\/p>\n<p>Der n\u00e4chste Exkursionsabschnitt verlief durch die Dorfwiesen in der Hangmulde westlich von Etzenrot. Verbreitet wuchsen hier auf mageren, m\u00e4\u00dfig frischen Standorten Weinbergs-Lauch (Allium vineale) Berg-Platterbse (Lathyrus linifolius) sowie gro\u00dfe Best\u00e4nde von Feld-Thymian (Thymus pulegioides subsp. chamaedrys) und Heilziest (Stachys officinalis [696\/639]). Nur kleine Fl\u00e4chen nahm dagegen in der Tiefenlinie der Hangmulde eine Nasswiese mit Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris) und Blasen-Segge (Carex vesicaria [676\/529]) ein.<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend ging es durch den Wald SW der Dorfwiesen zur Stra\u00dfe Etzenrot &#8211; Neurod und entlang dieser zur\u00fcck zum Ausgangspunkt der Exkursion. Mitten in einem Buchen-Fichten-Forst wuchs auf einem kaum befahrenen Waldweg die Indische Scheinerdbeere (Duchesnea indica); seit rund 20 Jahren tritt dieser Neophyt in der Region Karlsruhe auch weitab von Siedlungen auf und ist vollst\u00e4ndig eingeb\u00fcrgert. Entlang des Stra\u00dfenrandes folgten dann weitere Ruderalarten, unter anderem kleine Best\u00e4nde von Kahlem Bruchkraut (Herniaria glabra) und Schmalbl\u00e4ttrigem Greiskraut (Senecio inaequidens). Am Waldrand wuchs zudem die leicht kenntliche Armenische Brombeere (Rubus armeniacus), die h\u00e4ufig verwildert auftritt.<\/p>\n<p>Bisher waren f\u00fcr den Quadranten 7016\/4 laut Abfrage unter www.florabw.recorder-d.de 535 Sippen bekannt (Stand 28.9.2012). Hinzu kommen durch die beiden Exkursionen nun weitere 91 Sippen, so dass 626 Taxa f\u00fcr den Quadranten nachgewiesen sind. Durch die intensive floristische Kartierung dieses Quadranten im Jahr 2012 im Rahmen eines Projektes (siehe Pflanzenpresse 25, S. 7-11), an dem sich viele Mitglieder der BAS beteiligt haben, d\u00fcrften noch zahlreiche weitere Sippen neu nachgewiesen worden sein. Eine Auswertung dieser Erhebungen folgt in der n\u00e4chsten Ausgabe der Pflanzenpresse.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unterwegs im Albtal zwischen Busenbach und Neurod: BAS-Exkursionen am 7. und 8. Juli 2012 (Naturraum Schwarzwald-Randplatten, TK 7016\/4, Gemeinden Ettlingen und Waldbronn). &#8211; Bericht von THOMAS BREUNIG 7. Juli: Albtal NW, W und SW Bahnhof Busenbach, um R 3459500 \/ H 5421460, Unsch\u00e4rfe 550 m, 160-180 m \u00fc. 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