Aktuelles


Erich-Oberdorfer-Stiftung: Ausschreibung 2018

Stipendien-Ausschreibung 2018 der Erich-Oberdorfer-Stiftung

Die Stiftung dient der Förderung von Wissenschaft und Forschung im Bereich der Vegetationskunde, insbesondere in Südwestdeutschland.

Prof. Dr. Dr. h.c. Erich Oberdorfer gründete 1991 die nach ihm benannte Stiftung mit Sitz in Karlsruhe. Da ihm die Förderung der Forschung in den Bereichen Vegeta­tions­kunde und Vegetationsgeschichte besonders wichtig war, sollen aus den Erträgen der Stiftung Zuschüsse für entsprechende Projekte gewährt werden. Die Förderung richtet sich insbesondere an Forschungsprojekte in Südwestdeutschland. Wunsch des Stifters war es außerdem, dass die Stipendiaten Mitglieder im Natur­wissenschaftlichen Verein Karlsruhe e.V. sind. Mitglied kann jede/r Interessierte zum Jahresbeitrag von derzeit 15,- € bzw. 7,50 € für Studierende werden (www.nwv-karlsruhe.de).

 

Der Antrag auf eine Förderung soll folgende Angaben enthalten:

  • Name, Vorname und Adresse (auch E-Mail) des Antragstellers.
  • Genaue Schilderung des geplanten Projekts; ggf. Name der Institution, an der die Arbeit angefertigt wird.
  • Voraussichtliche Dauer der Arbeit. Die Förderung erfolgt als einmaliger Zuschuss; bei längerfristigen Projekten kann auf Antrag ein weiterer Zuschuss gewährt werden.
  • Genaue Angabe der geplanten Verwendung des Zuschusses mit Kosten­aufstellung (z.B. für Geräte oder Fahrtkosten).

 

Die Förderung beträgt maximal 4.000,- €. Mit dem positiven Bescheid zur Förderung werden 25 % der Fördersumme ausgezahlt, der Rest nach Erhalt eines Berichts zu den Ergebnissen oder einer Veröffentlichung. Unter Umständen können Zwischen­auszahlungen je nach Projektfortschritt und entstandenen Kosten vereinbart werden.

 

Anträge sind bis zum 31.10.2018 zu richten an:

Prof. Dr. Norbert Lenz

Staatliches Museum für Naturkunde Karlsruhe

Erbprinzenstraße 13, 76133 Karlsruhe

E-Mail: norbert.lenz@smnk.de


28. Südwestdeutscher Floristentag 2018

Der 28. Südwestdeutsche Floristentag 2018 findet am Samstag, den 20. Oktober, 10:00 Uhr, im Staatlichen Museum für Naturkunde Karlsruhe statt.

Wer einen Vortrag halten möchte, wendet sich bitte an die Geschäftsstelle der Botanischen Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutschland,
Tel. 0721-9379386, E-Mail: info@botanik-sw.de

Teilnahmebeitrag:
Mitglieder 10,- EUR, Nichtmitglieder 15,- Euro, Studenten beitragsfrei

Nach Bestätigung der Anmeldung bitten wir um Überweisung auf das Konto der Botanischen Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutschland:

IBAN: DE36 6601 0075 0607 1127 55

BIC: PBNKDEFF

Stichwort: Floristentag 2018.

Mitgliederversammlung der Botanischen Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutschland e. V.

Samstag, 20. Oktober, 17.00 Uhr, im Anschluss an den 28. Südwest­deutschen Floristentag im Max-Auerbach-Hörsaal im Staatlichen Museum für Naturkunde Karlsruhe, Erbprinzenstraße 13, 76133 Karlsruhe.

 

 


Pflanzen am Wegesrand – Chalampé

„Wer kennt sie  noch?“

Mit dieser Fragestellung präsentierte die Botanische Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutschland BAS im September in Chalampé die Schwerpunkte ihrer Vereinsarbeit.

Natur-e: Die grenzüberschreitende Veranstaltung „Natur-efand zum 15. Mal seit 2002 in der französischen Gemeinde Chalampé statt, die für diese Ausstellung mit Neuenburg am Rhein und der französischen „m2A“ (Mulhouse Alsace Agglomération) kooperiert. Mit diesem Tag möchten die Veranstalter die Öffentlichkeit für den Schutz der Natur sensibilisieren. Neben Vereinen und Institutionen, die sich für Naturschutz und Bildungsangebote zu diesem Thema engagieren, zeigte der Bauernmarkt rund um die Stadthalle, wie vielfältig Pflanzen, geerntete Früchte und ihre Verarbeitung sein können.

Foto: N. Leist

 

Häufige Wegbegleiter: Am Stand der BAS waren 21 Pflanzen ausgestellt. Vom unscheinbaren „Freund der Pflasterfugen“, der Gefleckten Wolfsmilch (Euphorbia maculata) über die Wilde Karde (Dipsacus fullonum), die früher in der Wollindustrie eingesetzt wurde, bis hin zum essbaren Bärenklau (Heracleum sphondylium) zeigte sich das breite Spektrum der häufig vorkommenden Wegbegleiter des Menschen.

 

Pflanzen ohne Grenzen: Mit den Besuchern aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz ergaben sich auf Basis der präsentierten „Plantes de nos chemins“  und ihrer Steckbriefe schnell angeregte Diskussionen zur Verwendbarkeit in der Küche, zum Einsatz in der Volksmedizin oder ihrer Bedrohung. Anhand der erstellten Verbreitungskarten der Arten und den ausliegenden Publikationen (aktuell 2017: „Flora von Stutgart“) wurde dem Publikum von den vier vor Ort anwesenden Vereinsmitgliedern das Tätigkeitsfeld der Botanischen Arbeitsgemeinschaft erklärt. Reges Interesse fand auch das Exkursions-Angebot der BAS, das in verschiedenen Teilen Südwestdeutschlands jährlich ab März angeboten wird. Bei den Exkursionen sind neue Teilnehmer, die sich für die heimische Pflanzenpracht begeistern, jederzeit herzlich willkommen.

 

Foto: N. Leist

Pflanzenrätsel: Auf der Frage-Hitliste der interessierten Besucher standen die Namen der ausgestellten Pflanzen, denen sie bereits im eigenen Garten oder am Rande des Spazierwegs begegnet sind.

Mit einem Pflanzenrätsel konnten die Veranstaltungs-Teilnehmer ihr Wissen testen. Waren 5 der 21 Pflanzen auf dem Fragebogen korrekt benannt, nahmen die Besucher an der Verlosung der Kosmos-Pflanzenführer „Was blüht denn da?“ teil.

 

Über weitere Veranstaltungen, Exkursionen und Projekte der BAS informieren wir Sie gerne.

 


Böcker, R. et al. (2017): Flora Stuttgart

NEU-ERSCHEINUNG: Flora Stuttgart (2017)

Böcker, R.; Hofbauer, R.; Maass, I.; Smettan, H. & Stern, F.

Die Flora dokumentiert alle 1820 wildwachsenden Farn- und Blütenpflanzen, die zwischen 1800 und 2016 aus dem Gebiet von Stuttgart gemeldet wurden.

732 Seiten, zahlreiche Fotografien und Verbreitungskarten. Hardcover, deutsch.

ISSN 1860-5273

ISBN 978-3-9818110-1-8

Mitglieder der BAS erhalten die Flora kostenlos als Beiheft Nr. 5 der Berichte der Botanischen Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutschland.

Flora Stuttgart: Kurze Beschreibung, Inhaltsverzeichnis und Bezugsquelle –> Download