Kartiermethodik

Empfohlene Methodik für Kartierexkursionen von Thomas Breunig (2004)

Im folgenden werden, vor allem für diejenigen, die sich mit eigenen Kartierexkursionen an der floristischen Kartierung beteiligen möchten, die wesentlichen Punkte der Kartiermethodik dargestellt.

1. Kartiergebiet

Das Kartiergebiet einer Exkursion liegt innerhalb eines Viertelquadranten der TK 25 (= Unterteilung der TK 25 in 16 Teile). Die Nummerierung der Quadranten erfolgt in folgender Weise: NW-Quadrant = 1, NE-Quadrant =2, SW-Quadrant = 3, SE-Quadrant = 4. Die weitere Unterteilung in Viertelquadranten erfolgt analog. Es ergeben sich daraus die Nummerierungen 11, 12, 13, 14, 21, 22, 23, 24, 31, 32 usw (z.B. 6916/34).

Das Kartiergebiet einer Exkursion liegt innerhalb eines Radius von 300-400 m, damit keine zu große geographische Unschärfe entsteht. Bei großen Waldgebieten und stark ausgeräumten, strukturarmen Feldfluren kann der Radius auch bis zu 500 m betragen. Das konkrete Ausmaß der Unschärfe ist auf dem Erhebungsbogen anzugeben.
Die naturräumliche Gliederung soll nach Möglichkeit berücksichtigt werden. Die einzelnen Kartiergebiete sollen offensichtliche Naturraumgrenzen nicht überschreiten. Ergeben sich durch die Landschaftsgliederung innerhalb eine Naturraums große einheitliche Flächen, zum Beispiel eine 300-400 Meter breite Talaue, große Hochflächen oder große Hangbereiche, so soll ein Kartiergebiet möglichst innerhalb einer solchen Fläche liegen.

Ähnliches gilt für großflächige Landnutzungen. Bei klarer Gliederung der Landschaft ist es günstig, wenn die Kartiergebiete entweder vollständig im Wald, im Offenland oder in einem Siedlungsbereich liegen. Günstiger als ein Kartiergebiet, das zum Teil in einem Dorf, zum Teil in der Feld- und Wiesenflur und zum Teil in einem Wald liegt (das ergibt für die eine Exkursion zwar die höchste Artenzahl), ist es, das Kartiergebiet auf einen dieser drei Bereiche zu beschränken, wenn dieser Bereich groß genug für eine mindestens halbtägige Exkursion ist.
Die Route der Kartierexkursion wird auf einer Kopie der TK 25 festgehalten werden.

2. Unterteilung des Kartiergebiets

Das Kartiergebiet kann in Teilstrecken unterteilt werden. Diese Teilstrecken sind durch kleine Buchstaben (a, b, c usw. ) zu kennzeichnen, die in das linke Kästchen vor der beobachteten Sippe (siehe Erhebungsbogen) gesetzt werden. Bitte keine Unterteilung des Kartiergebiets nach standörtlichen oder vegetationskundlichen Kriterien (z.B. Wald, Wiese, Ackerland, Feucht- und Trockenstandorte), weil dadurch Fundorte nicht näher lokalisiert werden und meist nur Triviales dokumentiert wird, z.B. dass Fagus sylvatica im Wald wächst. Bitte darauf achten, dass die Kennzeichnung eindeutig ist, deshalb leicht verwechselbare Kleinbuchstaben nicht verwenden, zum Beispiel i/j und m/n.

3. Zu erfassende Sippen

Erfasst werden alle Sippen an wildwachsenden Farn- und Samenpflanzen. Dies sind neben den spontan auftretenden Sippen auch Verwilderungen von kultivierten Sippen. Nicht erfasst werden dagegen Sippen, die im Gebiet nur kultiviert auftreten. Notiert werden nur Sippen, die sicher angesprochen werden können. Angestrebt wird eine Erfassung zumindest auf Artebene, wo möglich und sinnvoll auch auf Ebene von Unterarten. Die Erfassung auf Aggregatebene soll so weit als möglich vermieden werden, in Einzelfällen wird sie aber nicht zu vermeiden sein. Angaben auf Ebene der Gattung sind nur ausnahmsweise sinnvoll bei Gattungen, die bei uns nur durch relativ seltene Arten vertreten sind (z. B. Platanthera spec.).
Von bestimmungskritischen Sippen sollen Herbarbelege gesammelt werden.

4. Erhebungsbogen

Für die Kartierung verwendet wird der Erhebungsbogen (= Anstreichliste) der Botanischen Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutschland e.V. Dieser besteht aus einem beidseitig bedruckten DIN-A3-Blatt, das gefaltet in eine DIN-A4-Klemmhefter als Schreibunterlage passt. Die beobachteten Sippen werden dadurch gekennzeichnet, dass das linke Kästchen vor dem Sippennamen angekreuzt wird, oder dass – bei Unterteilung in Teilstrecken – dort der entsprechende Kleinbuchstaben eingetragen wird (siehe oben). Das rechte Kästchen kann für weitere, vom Benutzer selbst definierte Angaben (z.B. Häufigkeitsklassen: 1 = selten, 2 = zerstreut, 3 = häufig) verwendet werden. Sippen, die nicht auf dem Erhebungsbogen vorgedruckt sind, werden am Ende der Liste in den leeren Zeilen, vor denen ebenfalls zwei Kästchen zum ankreuzen stehen, handschriftlich ergänzt.

Zusätzlich sollen zu den erhobenen Sippen im Bedarfsfall die folgenden Anmerkungen hinter dem Sippennamen gemacht werden:
Statusangaben immer dann,wenn die Art nicht mit dem Normalstatus (I = Indigen oder E = Etabliert ) auftritt. Es werden die auf dem Erhebungsbogen aufgelisteten Abkürzungen verwendet.
Bei Sippennamen, die im engen oder weiten Sinne verstanden werden können, ist anzugeben, in welchem Sinne der Eintrag gemeint ist. In der Mehrzahl dieser Fälle sind die entsprechenden Sippennamen durch einen nachgestellten Kreis gekennzeichnet. Ist der Name im weiten Sinne gemeint [s.l.] (z.B. bei Vicia villosa einschließlich der subsp. varia), wird der Kreis ausgefüllt. Ist der Name im engen Sinne gemeint [s.str.] (z.B. bei Vicia villosa die subsp. villosa), wird ein „+“ hinter den Namen gestellt. Sippen, von denen ein Herbarbeleg gesammelt wurde, werden durch ein nachgestelltes „H“ gekennzeichnet.

Bei bemerkenswerten Beobachtungen können Anmerkungen zu den entsprechenden Sippen auf der letzten Seite des Erhebungsbogens unter den Kopfdaten gemacht werden, zum Beispiel Mengenangaben und Beschreibungen des Wuchsortes. Erwünscht sind zu bemerkenswerten Artvorkommen ergänzende Einzelfundortkarten mit Angabe der genauen Koordinaten des Fundortes.

Von den Kopfdaten, die zur Lokalisierung und Identifizierung der erstellten Artenliste dienen, sind mindestens die folgenden anzugeben:

  • R/H-Werte: Gauß-Krüger-Koordinaten des Mittelpunkts des Kartiergebiets, auf sechs Stellen genau.
  • TK: Angabe der TK-Nummer und des Viertelquadrants.
  • Nr.: Nummer der Artenliste, von den Kartierer/innen selbst zu vergeben. Die Nummer muss eindeutig sein.
  • Bearbeiter/in: Name des Kartierers oder des für die Liste verantwortlich Zeichnenden bei mehreren Kartierern. Die Mitkartierer sollen ebenfalls angegeben werden.
  • Datum: auf den Tag genau.
  • Gemeinde: Angabe der politischen Gemeinde (nicht des nächst gelegenen Orts!).
  • Unschärfe: Größte Entfernung des Kartiergebiets vom Mittelpunkt des Kartiergebiets (R/H-Wert), Angabe in 25m-Schritten (= 1 mm auf der TK 25).
  • Aufnahmegebiet: Kurze Beschreibung der Lage des Kartiergebiets, zum Beispiel „Goldberg NW Rotfelden und südlich davon gelegenes Tal“.

Das Ausfüllen der übrigen Felder des Erhebungsbogens ist erwünscht, aber nicht zwingend notwendig.


Berichte der Botanischen Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutschland ISSN 1617-5506

Die Berichte der Botanischen Arbeitsgemeinschaft e.V. sowie die Beihefte zu den Berichten erscheinen seit 2001. Wenn Sie auf die Nummer des jeweiligen Bands klicken, gelangen sie zum Inhaltsverzeichnis. Dort können Sie auch einzelne Artikel kostenlos als pdf herunterladen.

Zum Ausdrucken der pdf-files können Sie hier den kostenlosen Acrobat-Reader erhalten.

 

Band 7, April 2013 – 67 S., Karlsruhe

 

 

 

Berichte der BAS Band 6

 

Band 6, Juli 2010 – 116 S., Karlsruhe

 

 

 

Berichte Band 5

 

Band 5, Dezember 2008 – 156 S., Karlsruhe

 

 

 

2007berichte04.jpg

 

Band 4, April 2007 – 128 S., Karlsruhe

 

 

 

BBAS_3

 

Band 3, Oktober 2004 – 89 S., Karlsruhe

 

 

 

BBAS_2

 

Band 2, März 2003 – 146 S., Karlsruhe

 

 

 

Band1

 

Band 1, Juni 2001 – 79 S., Karlsruhe

 

 

 

bbas_beihef4_deckblattBeiheft 4

„Oberschwäbische Botaniker aus fünf Jahrhunderten – Ein biographisch bibliographisches Lexikon“ (Oktober 2014 – 641 S., Tübingen) von Helmut Herwanger ist in der Reihe „Jahreshefte der Gesellschaft für Naturkunde in Württemberg“ erschienen. Sie können die Artikel daraus auf der Seite der Gesellschaft für Naturkunde Württemberg kostenpflichtig bestellen unter http://gesellschaft-naturkunde-wuerttemberg.de/jahreshefte/bestellung-einzelner-beitraege.html

 

Beiheft 3

 

Beiheft 3, Dezember 2011 – 69 S., Karlsruhe

 

 

 

Beiheft 2 Deckblatt

 

Beiheft 2, April 2006 – 119 S., Karlsruhe

 

 

 

BBAS_Beiheft-1

 

Beiheft 1, Dezember 2004 – 278 S., Karlsruhe


27. Südwestdeutscher Floristentag 2017

Der Südwestdeutsche Floristentag 2017 findet am Samstag, den 20. bis Sonntag, den 21. Mai in Karlsruhe im Staatliche Museum für Naturkunde statt. Die Exkursion am Sonntag führt in die Südpfalz in Zusammenarbeit mit der POLLICHIA.

Nähere Informationen in der nächsten Pflanzenpresse.

Wer einen Vortrag halten möchte, wendet sich bitte an die Geschäftsstelle der Botanischen Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutschland,
Tel. 0721-9379386, E-Mail: info@botanik-sw.de


Termine BAS

Veranstaltungen und Termine der Botanischen Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutschland e.V.

 

Exkursionen BAS

Karlsruher Montagsexkursionen

Exkursionen der Regionalgruppe Kurpfalz

Exkursionen der Regionalgruppe Hegau/Westlicher Bodensee

 

EXKURSIONEN 2017

Samstag, 25. März: Einführung in die Kartierungsmethode der Ökologischen Flächenstichprobe (ÖFS) in Karlsruhe-Daxlanden.
Treffpunkt: 14.00 Uhr, Karlsruhe, Straßenbahn-Haltestelle „Eckener Straße“ (Kreuzung Rheinhafenstraße), TK 6916/SW.
Leitung: Thomas Breunig, Tel. 0151-67952735.

Samstag, 22. April: Kartierexkursion in der Rheinaue bei Hockenheim, u.a. im Naturschutzgebiet „Hockenheimer Rheinbogen“.
Treffpunkt: 10.00 Uhr, Bahnhof Hockenheim. Dauer ca. 4 Stunden.
Leitung: Siegfried Demuth, Tel. 0721/377110, E-Mail: demuth@einbeere.de.
Freitag, 23. Juni – Sonntag, 25. Juni: Kartierwochenende im Süd-schwarzwald, veranstaltet von der BAS und der Zentralstelle für die floristische Kartierung Baden-Württemberg.
Treffpunkt: voraussichtlich am 23. Juni, 13.00 Uhr, Rathaus Schönau im Schwarzwald (TK 8213/NW).
Leitung: Thomas Breunig (Tel. 0151-67952735) & Dr. Arno Wörz (Tel. 0711-8936212; E-Mail: arno-woerz@smns-bw.de).

Standquartier und Unterkunft werden noch bekanntgegeben.
Anmeldung bitte bei Dr. Arno Wörz.

 

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KARLSRUHER MONTAGSEXKURSIONEN

Die Exkursionen beginnen an dem angegebenen Treffpunkt jeweils um 17.15 Uhr und dauern etwa 2-3 Stunden. Sie sind sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene geeignet. Bei den diesjährigen Kartierungen werden nicht ausschließlich km² kartiert, sondern bei einem Teil der Exkursionen auch gezielt interessante Arten gesucht. Weitere Informationen bei Thomas Breunig (0721/9379386), Dietmar Schott (07244/91901), Barbara Miess (0721/751174) oder Andreas Kleinsteuber (0721/4671961). Zur Orientierung sind jeweils vor dem Treffpunkt die Nummer der Topographischen Karte 1:25.000, der Quadrant sowie teilweise Viertelquadrant und die Gauß-Krüger-Koordinaten des Exkursionstreffpunkts angegeben.

 

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Regionalgruppe KURPFALZ

Anmeldung zu den Exkursionen erwünscht! Alle Interessierte wenden sich bitte an Markus Sonnberger: Tel. 06220-912266, vorzugsweise per E-Mail: mmsonnberger [at] aol.com.

Freitag, 27.01.2017 Planungstreffen
Treffpunkt: 19 Uhr in Seckenheim, „Alte Turnhalle“ (Seckenheimer Hauptstraße 33) gegenüber des OEG-Bahnhofs.
Mit bitte um Anmeldung.

 

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Regionalgruppe HEGAU/WESTLICHER BODENSEE

Wer in den Verteiler der BAS-Regionalgruppe Hegau/Westlicher Bodensee aufgenommen werden möchte, wende sich bitte an Dr. Gregor Schmitz (07531/883597 oder gregor.schmitz [at] uni-konstanz.de).

 

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zuletzt aktualisiert am 28.12.2016

 

-> weiter zu den Terminen sonstiger Gruppen und Vereine


Termine Sonstige

Termine sonstiger regionaler Gruppen und Vereine

Wenn Sie hier Termine bekanntgeben möchten, die zu den Aktivitäten der Botanischen Arbeitsgemeinschaft passen, können Sie uns gerne eine formlose E-Mail an „termine (at) botanik-sw.de“ schicken. Verstrichene Termine werden gelöscht. Die Inhalte sind in Verantwortung der Arbeitsgruppen. Angaben ohne Gewähr, im Zweifelsfall bitte bei den Veranstaltenden nachfragen.


Karlsruhe
Stuttgart
Tübingen
Schwaben
Baden
Pfalz
Arbeitskreis heimische Orchideen
Naturschutzbund (NABU) Rems-Murr-Kreis
Naturkundeverein Schwäbisch-Gmünd e.V. und Volkshochschule Schwäbisch-Gmünd
Botaniker der Region Ostwürttemberg
Institut für Landschafts- und Pflanzenökologie der Universität Hohenheim
Zentralstelle für die floristische Kartierung von Baden-Württemberg, Staatliches Museum für Naturkunde – Abteilung Botanik
Umweltakademie Baden Württemberg
Schwarzwaldverein

 

KARLSRUHE

Naturwissenschaftlicher Verein Karlsruhe e.V.

c/o Staatliches Museum für Naturkunde Karlsruhe
Erbprinzenstr. 13, 76133 Karlsruhe

Für weitere Informationen und Termine beachten Sie bite die Homepage.

Dienstag, 21. Februar 2017: Die Flora von Rhodos. Vortrag von Andreas Kleinsteuber.
Treffpunkt: 18.30 Uhr, Staatliches Museum für Naturkunde, Karlsruhe, Max-Auerbach-Vortragssaal.
Weitere Infos unter www.rhodosflora.de

Mittwoch, 21. Juni 2017: Botanische und schmetterlingskundliche Exkursion auf den Knittelberg bei Karlsruhe-Grötzingen. In Kooperation mit der Botanischen Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutschland und dem Naturschutzzentrum Rappenwört.
Treffpunkt: 16.00 Uhr, Karlsruhe-Grötzingen, am Wasserhochbe-hälter/Sendemast in der oberen Reithohl (Parkplätze vorhanden). Dauer ca. 2,5 Stunden.
Leitung: Dipl.-Biol. Andreas Kleinsteuber & Dr. Robert Trusch (beide Karlsruhe).
Hinweis: Bei Starkregen muss die Veranstaltung leider entfallen!

 

Botanischer Garten Karlsruhe im Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Zur Zeit sind uns keine Termine bekannt. Für weitere Informationen beachten Sie bitte die Homepage.

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STUTTGART

Botanischer Zirkel Stuttgart

Staatliches Museum für Naturkunde Stuttgart – Abteilung Botanik
Rosenstein 1, 70191 Stuttgart, Dr. Arno Wörz, Tel. 0711-8936-212, Dr. Martin Nebel Tel. 0711-8936-175 oder Dr. Mike Thiv Tel. 0711-8936-205.

Alle Exkursionen werden mit einem Bus durchgeführt. Die Abfahrt ist jeweils um 8.00 Uhr am Parkplatz des Museums am Löwentor (Nordbahnhofstraße). Wir bitten um eine schriftliche oder telefonische Anmeldung, gerne auch per E-Mail an arno.woerz (a) smns-bw.de, mike.thiv (a) smns-bw.de oder martin.nebel (a) smns-bw.de.

Für weitere Informationen und Termine beachten Sie bite die Homepage.

Alle Vorträge finden jeweils samstags um 14.30 Uhr im Vortragssaal am Museum am Löwentor (Nordbahnhofstraße), Rosenstein 1 in 70191 Stuttgart statt.

21. Januar 2017: Turkmenistan: Vegetation vom Kaspischen Meer zum Kopetdagh. Vortrag von Professor Dr. Gerhard Kost, Marburg.

11. Februar 2107: Wasser in der Wüste. Ein naturkundlicher Streifzug durch das Outback Australiens. Vortrag von Dr. Arno Wörz, Stuttgart.

01. April 2017: Moose und Flechten im Klimawandel. Vortrag von Dr. Simone Lang, Karlsruhe.

 

Botanischer Arbeitskreis Stuttgart

Wintertreffen des Arbeitskreises in Rudolfs Küche & Café, Rote-bühlzentrum Rotebühlplatz 28, 70173 Stuttgart [an S-Bahn-Station Stadtmitte] jeweils um 19.30 Uhr:

2. Februar 2017
2. März 2017

 

TÜBINGEN

Förderkreis Botanischer Garten Tübingen

Hartmeyerstraße 123, 72076 Tübingen

Das Vortragsprogramm 2016 steht unter dem Motto „eine Blüte ist eine Blume…?“. Die Vorträge finden in der Regel am ersten Sonntag im Monat statt. Beginn: 11.00 Uhr, Großer Hörsaal ders Botanischen Instituts (Auf der Morgenstelle 3).

Für weitere Informationen und Termine beachten Sie bitte die Homepage.

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SCHWABEN

ARGE Flora Nordschwaben e. V.

Eichendorffplatz 2A, 86720 Nördlingen

Stammtisch und Vorträge jeweils im Gasthof „Zur Grenz“ in Tapfheim-Erlingshofen. Exkursions-Treffpunkte sind auf http://wiki.bayernflora.de unter Veranstaltungen ersichtlich. Änderungen vorbehalten. Im Zweifelsfall bitte anrufen bei Jürgen Adler (Tel. 09081/2901348).

Do. 19.01.2017 Stammtisch: Bestimmungsabend 20.00 Uhr bitte Herbarbelege mitbringen

Do. 16.02.2017 Jahreshauptversammlung 20.00 Uhr anschließend Vortrag „Blühende Heiden. Von Frühjahr bis Herbst. Heimische, eingewanderte, altbekannte und seltene Pflanzen.“ Referenten: Brigitte & Jürgen Adler

Do. 16.03.2017 Stammtisch: Bestimmungsabend 20.00 Uhr bitte Herbarbelege mitbringen

Sa. 25.03.2017 Kartierungs-Exkursion: TK 7231/42 (Genderkingen) 13.00 Uhr Treffpunkt: Kläranlage östlich von Marxheim

Sa. 22.04.2017 Kartierungs-Exkursion: TK 7028/43 (Unterschneidheim) 13.00 Uhr Treffpunkt: Sportplatz westlich von Munzingen, Zipplinger Straße

Sa. 06.05.2017 Kartierungs-Exkursion: TK 7128/44 (Nördlingen) 13.00 Uhr Treffpunkt: Herkheim an der Kirche, Ederheimer Straße

Sa. 20.05.2017 Kartierungs-Exkursion: TK 7328/21 (Wittislingen) 13.00 Uhr Treffpunkt: Demmingen Friedhof, Murzengasse

Sa. 03.06.2017 Kartierungs-Exkursion: TK 7327/43 (Giengen a.d.Brenz)) 13.00 Uhr mit Ralf Rieks (Kartierung Ulm) Treffpunkt: Sportplatz Hohenmemmingen Süd, nahe Sachsenhauser Straße

Sa. 08.07.2017 Kartierungs-Exkursion: TK 7030/21 (Wolferstadt) 10.00 Uhr mit dem Verein zur Erforschung der Flora des Regnitzgebietes e.V. Treffpunkt: Degersheim Kirche, Hauptstraße

Do. 20.07.2017 Abend-Exkursion: TK 7228/42 (Neresheim-Ost) 17.30 Uhr Treffpunkt: Amerdingen Hauptstraße, nahe Kirche

Sa. 05.08.2017 Kartierungs-Exkursion: TK 7131/12 (Monheim) 13.00 Uhr Treffpunkt: Büttelbronn Friedhof , Am Kirchberg

Sa. 26.08.2017 Kartierungs-Exkursion: TK 7332/11 (Burgheim Süd)) 13.00 Uhr Treffpunkt: Kunding Nord, kurz nach Ortsende an Verbindungsstraße nach Burgheim

Sa. 09.09.2017 Kartierungs-Exkursion: TK 7229/24 (Bissingen) 13.00 Uhr Treffpunkt: Waldschenke Eisbrunn, östlich der DON16 Schaffhausen Richtung Harburg

Sa. 30.09.2017 Kartierungs-Exkursion: TK 7529/22 (Zusmarshausen) 13.00 Uhr mit dem Botanischen Arbeitskreis des Naturwissenschaftlichen Vereins für Schwaben e.V. Treffpunkt: Hegnenbach, Friedhof/Kirche

Do. 16.11.2017 Stammtisch mit öffentlicher Vorstandssitzung 20.00 Uhr Zwischenbilanz, Planung 2018 u.a.

 

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BADEN

Botanischer Exkursionskreis Südbaden

c/o Museum Natur und Mensch
Gerberau 32, 79098 Freiburg i. Br.

Zur Zeit sind uns keine Termine bekannt. Für weitere Informationen beachten Sie bitte die Homepage.

 

Badischer Landesverein für Naturkunde und Naturschutz

Für weitere Informationen beachten Sie bitte die Homepage.

Gemeinsame Vortragsreihe des „Badischen Landesvereins für Naturkunde und Naturschutz“ im WS 2016/2017 in Kooperation mit dem Museum Natur und Mensch Freiburg
und der Universität Freiburg, jeweils 20.15 Uhr bis 21.30 Uhr, Hörsaal Zoologie, Institut für Biologie I, Hauptstr. 1, 79104 Freiburg.

Mittwoch, 18. Januar 2017: Erhaltung und Wiederherstellung von Grasland durch Beweidung. Vortrag von Prof. Dr. Rainer Luick, Rottenburg.

Mittwoch, 8. Februar 2017: Wiesen und Weiden in Luxemburg: Vielfalt, Schutz, Bewirtschaftung und Renaturierung. Vortrag von Dr. Simone Schneider (Luxemburg).

Mittwoch, 22. Februar 2017: Flora und Vegetation von Chile. Vortrag von Dr. Katja Seis und Prof. Dr. Albert Reif, Freiburg.

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PFALZ

Pollichia – Ortsgruppe Landau

Kontaktadresse: Dr. Dagmar Lange, Barbarossastr. 27, 76855 Annweiler;
Tel. 06341/280-188 (tagsüber), Fax 06346/308 204, lange (at) uni-landau.de.

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Arbeitskreis Heimische Orchideen Baden-Württemberg

Für weitere Informationen beachten Sie bitte die Homepage.

Die folgenden Veranstaltungen finden samstags ab 15.30 Uhr im neuen Lokal Taverna Stogi, Kesselstraße 30,
im Sportgebiet von Stuttgart-Wangen statt; Tel. 0711-423531. Beginn der Vorträge gegen 16.30 Uhr.

28. Januar 2017: Norbert Sischka: „Blütenpracht im Falakron“.

25. Februar 2017: Mitgliederversammlung; anschließend:
Hans Rauschenberger: „Auf Besuch bei Steveniella am Schwarzen Meer“.

19. März 2017: Hubert Heitz: „Natur und Kultur in der Südwesttürkei – Impressionen einer Orchideenreise“.

Samstag, 27. Mai 2017: Kartierungsexkursion um die Salmendinger Kapelle.
Treffpunkt: 10.00 Uhr, Parkplatz unterhalb des Kornbühls an der K 7161 zwischen Salmendingen und Ringingen.
Leitung: Ulrich Kipp, Tel. 07452 78743.

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Naturschutzbund (NABU) Rems-Murr-Kreis

Zur Zeit sind uns keine Termine bekannt. Für weitere Informationen beachten Sie bitte die Homepage.

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Naturkundeverein Schwäbisch-Gmünd e.V. und Volkshochschule Schwäbisch-Gmünd

Münsterplatz 15, 73525 Schwäbisch Gmünd.

Für weitere Informationen und Termine beachten Sie bitte die Homepage.

Mittwoch, 11. Januar 2017: Stammtisch mit Power-Point-Vortrag von Prof. Dieter Rodi: Landschaft und Lebensräume von Tieren und Pflanzen auf der Gemarkung Herlikofen.
Treffpunkt: 19.30 Uhr, Schwäbisch-Gmünd, Unipark, Gebäude 6, 2. Stock, Arbeitsraum 212/213.

Mittwoch, 18. Januar 2017 : La Palma – Insel der Glückseligen. Naturkundliche Wanderung auf der westlichsten Kanareninsel. Vortrag mit Lichtbildern von Udo Gedack; gemeinsam mit der VHS.
Treffpunkt: 19.30 Uhr, Volkshochschule Schwäbisch Gmünd (Saal), Münsterplatz 15.

Mittwoch, 8. Februar 2017: Stammtisch mit Dia-Vortrag von Udo Gedack: Lebenserscheinungen der Inselberge und Trockenflusssysteme im nördlichen Namibia.
Treffpunkt: 19.30 Uhr, Schwäbisch Gmünd, Unipark, Gebäude 6, 2. Stock, Arbeitsraum 212/213.

 

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Botaniker der Region Ostwürttemberg

Derzeit sind uns keine Termine bekannt.

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Institut für Landschafts- und Pflanzenökologie der Universität Hohenheim

Zur Zeit sind uns keine Termine bekannt. Für weitere Informationen beachten Sie bitte die Homepage.

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Zentralstelle für die floristische Kartierung von Baden-Württemberg, Staatliches Museum für Naturkunde – Abteilung Botanik

Für weitere Informationen beachten Sie bitte die Homepage.

Samstag, 28. Januar 2017: Kartierertreffen zur Kartierung der Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs.
Treffpunkt: 10.00 Uhr, Museum am Löwentor, Stuttgart; S-Bahnlinien S4, S5, S6, Station Nordbahnhof.
Nähere Informationen: Dr. Arno Wörz, Staatliches Museum für Naturkunde, Rosenstein 1, 70191 Stuttgart.
Tel. 0711/8936-212, E-Mail: arno.woerz@smns-bw.de.

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Umweltakademie Baden-Württemberg

Zur Zeit sind uns keine Termine bekannt. Für weitere Informationen beachten Sie bitte die Homepage.

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Schwarzwaldverein

Zur Zeit sind uns keine Termine bekannt.

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zuletzt aktualisiert am 04. Januar 2017

 


Fundort – Standort – Wuchsort: Wann welchen Begriff verwenden?

von THOMAS BREUNIG

Die drei Begriffe Fundort, Standort und Wuchsort werden in der floris­tischen und vegetationskundlichen Literatur vielfach verwendet – doch häufig in unterschiedlichem Sinne. In besonderem Maße trifft dies für die Begriffe Standort und Wuchsort zu, die nicht selten als Synonyme betrachtet werden. Es wird deshalb kurz erläutert, welche Inhalte hinter diesen Begriffen stehen und am Beispiel der Wald-Berg­minze (Calamitha menthifolia) wird gezeigt, worin sich die Beschrei­bungen von Fundort, Standort und Wuchsort unterscheiden. (mehr …)


Kartiermaterialien

Wer in etwas größerem Umfang floristische oder vegetationskundliche Erhebungen durchführt, wird schnell mit dem Problem konfrontiert, die vielen anfallenden Daten zu archivieren. Hierbei möchten wir Ihnen mit einem Erhebungs­bogen und einer Anstreichliste zum kostenlosen Download eine Hilfe anbieten.

Erhebungsbogen als pdf-file

Anstreichbogen als pdf-file

Zum Ausdrucken der pdf-files können Sie hier den kostenlosen Acrobat-Reader erhalten.

 

Sie können die Kartiermaterialien alternativ auch über die Geschäftsstelle der BAS beziehen:

Erhebungsbogen 0,04 Euro
Anstreichbogen 0,15 Euro

jeweils zzgl. Porto- und Versandkosten

 

Weitere Hinweise

Erhebungsbogen und Anstreichliste wurden schon vor Einsatz für die BAS in ähnlicher Form bereits seit Jahren vom Institut für Botanik und Land­schaftskunde (Karlsruhe) verwendet und haben sich für viele Zwecke bewährt. Wesentli­ches Merkmal ist bei beiden, dass Artenlisten und Vegeta­tionsaufnahmen durch die Vergabe von Nummern eindeutig werden. Werden die Nummern fortlaufend vergeben, reichen die Felder „Nr.“ und „Bearb.“ zur Identität des Bogens oder der Liste. Wird in bestimmten Zeitab­ständen (zum Beispiel täglich oder jährlich) mit der Nummerierung von vorne begonnen, ist hierzu zusätzlich das Feld „Datum“ notwendig. (mehr …)


Regionalgruppe Kurpfalz

Aktuelle Exkursionstermine der Regionalgruppe finden Sie auf der Seite der BAS-Exkursionen.

Die Regionalgruppe Kurpfalz besteht seit 2011. Ihr Aktivitätszentrum liegt in der Region um Heidelberg und Mannheim, den Haupstädten der alten Kurpfalz. Deren rechtrheinischer Teil reicht – großzügig arrondiert – vom Breuberg bis zum Unteren Neckar und umfasst auch das weitere Exkursionsgebiet. Die Gruppe unternimmt während der Saison etwa 14-täglich Kartierungsexkursionen in den Odenwald und die angrenzenden Naturräume am nördlichen Oberrhein, Kraichgau und Bauland. Damit bearbeitet sie im Wesentlichen den badischen Rhein-Neckar-Kreis, den Neckar-Odenwald-Kreis sowie den hessischen Kreis Bergstraße und den Odenwaldkreis. Nicht nur aufgrund der räumlichen Lage bildet die Regionalgruppe Kurpfalz so die Schnittmenge zwischen BAS und BVNH.

Die Exkursionen dauern üblicherweise ca. drei Stunden. Ziel ist die Erstellung von Artenlisten der erstaunlich zahlreichen „Weißen Flecken“. In unregelmäßigen Abständen führen wir Herbarschauen oder botanisch-technische Fortbildungen durch. Jährlich im September machen wir eine Exkursion durch die Mannheimer Innenstadt, wobei in 4-jährigem Turnus dieselben Quadrate besucht werden. Anschließend wenden wir uns der reichen Adventivflora in den Stadtteilen zuwenden. Jeweils im November findet ein Planungstreffen in Seckenheim statt.

Informationen zur Regionalgruppe Kurpfalz erhalten Sie bei Markus Sonnberger, Tel. 06220-912266, E-Mail: mmsonnberger [at] aol.com.


Regionalgruppe Hegau/Westlicher Bodensee

Aktuelle Exkursionstermine der Regionalgruppe finden Sie auf der Seite der BAS-Exkursionen.

Die regionalgruppe Hegau/Westlicher Bodensee wurde im März 2005 gegründet. Seitdem treffen sich die Mitglieder circa acht Mal pro Jahr zu Exkursionen mit verschiedenen inhaltlichen Schwerpunkten (Kartier-, Bestimmungsexkursion, Vegetationserfassung) oder im Winter zu botanischen Stammtischen. Neben dem Fachaustausch steht die Erarbeitung der aktuellen Verbreitung ausgewählter Arten im Mittelpunkt des Interesses. Botanische Vorträge werden im „Naturwissenschaftlichen Zirkel Konstanz“ gehalten.

Informationen zur Regionalgruppe Hegau/Westlicher Bodensee erhalten  Sie bei Dr. Gregor Schmitz, Tel. 07531/883597, E-Mail: gregor.schmitz [at] uni-konstanz.de.


Veröffentlichungen

Die BAS veröffentlicht alle ein bis zwei Jahre einen neuen Band der „Berichte der Botanischen Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutschland„. Darin werden wissenschaftliche Forschungsergebnisse und Beiträge zur Flora und Vegetation publiziert. In den Beiheften zu den Berichten, die in unregelmäßigen Abständen erscheinen, veröffentlicht die BAS wissenschaftliche Spezialarbeiten.

Zweimal jährlich informiert der Rundbrief „Die Pflanzenpresse“  über die Aktivitäten der BAS, insbesondere über das Exkursion- und Fortbildungsprogramm. Kurze Artikel über regionale Projekte, Beobachtungstipps zur Flora oder Hinweise auf aktuelle botanische Themen sowie Buchbesprechungen geben Anregungen an unsere Mitglieder weiter.

 

Hier gelangen Sie zum Bestellformular für Veröffentlichungen der BAS, die Sie über die Geschäftsstelle beziehen können.