Kartiermethodik

Empfohlene Methodik für Kartierexkursionen von Thomas Breunig (2004)

Im folgenden werden, vor allem für diejenigen, die sich mit eigenen Kartierexkursionen an der floristischen Kartierung beteiligen möchten, die wesentlichen Punkte der Kartiermethodik dargestellt.

1. Kartiergebiet

Das Kartiergebiet einer Exkursion liegt innerhalb eines Viertelquadranten der TK 25 (= Unterteilung der TK 25 in 16 Teile). Die Nummerierung der Quadranten erfolgt in folgender Weise: NW-Quadrant = 1, NE-Quadrant =2, SW-Quadrant = 3, SE-Quadrant = 4. Die weitere Unterteilung in Viertelquadranten erfolgt analog. Es ergeben sich daraus die Nummerierungen 11, 12, 13, 14, 21, 22, 23, 24, 31, 32 usw (z.B. 6916/34).

Das Kartiergebiet einer Exkursion liegt innerhalb eines Radius von 300-400 m, damit keine zu große geographische Unschärfe entsteht. Bei großen Waldgebieten und stark ausgeräumten, strukturarmen Feldfluren kann der Radius auch bis zu 500 m betragen. Das konkrete Ausmaß der Unschärfe ist auf dem Erhebungsbogen anzugeben.
Die naturräumliche Gliederung soll nach Möglichkeit berücksichtigt werden. Die einzelnen Kartiergebiete sollen offensichtliche Naturraumgrenzen nicht überschreiten. Ergeben sich durch die Landschaftsgliederung innerhalb eine Naturraums große einheitliche Flächen, zum Beispiel eine 300-400 Meter breite Talaue, große Hochflächen oder große Hangbereiche, so soll ein Kartiergebiet möglichst innerhalb einer solchen Fläche liegen.

Ähnliches gilt für großflächige Landnutzungen. Bei klarer Gliederung der Landschaft ist es günstig, wenn die Kartiergebiete entweder vollständig im Wald, im Offenland oder in einem Siedlungsbereich liegen. Günstiger als ein Kartiergebiet, das zum Teil in einem Dorf, zum Teil in der Feld- und Wiesenflur und zum Teil in einem Wald liegt (das ergibt für die eine Exkursion zwar die höchste Artenzahl), ist es, das Kartiergebiet auf einen dieser drei Bereiche zu beschränken, wenn dieser Bereich groß genug für eine mindestens halbtägige Exkursion ist.
Die Route der Kartierexkursion wird auf einer Kopie der TK 25 festgehalten werden.

2. Unterteilung des Kartiergebiets

Das Kartiergebiet kann in Teilstrecken unterteilt werden. Diese Teilstrecken sind durch kleine Buchstaben (a, b, c usw. ) zu kennzeichnen, die in das linke Kästchen vor der beobachteten Sippe (siehe Erhebungsbogen) gesetzt werden. Bitte keine Unterteilung des Kartiergebiets nach standörtlichen oder vegetationskundlichen Kriterien (z.B. Wald, Wiese, Ackerland, Feucht- und Trockenstandorte), weil dadurch Fundorte nicht näher lokalisiert werden und meist nur Triviales dokumentiert wird, z.B. dass Fagus sylvatica im Wald wächst. Bitte darauf achten, dass die Kennzeichnung eindeutig ist, deshalb leicht verwechselbare Kleinbuchstaben nicht verwenden, zum Beispiel i/j und m/n.

3. Zu erfassende Sippen

Erfasst werden alle Sippen an wildwachsenden Farn- und Samenpflanzen. Dies sind neben den spontan auftretenden Sippen auch Verwilderungen von kultivierten Sippen. Nicht erfasst werden dagegen Sippen, die im Gebiet nur kultiviert auftreten. Notiert werden nur Sippen, die sicher angesprochen werden können. Angestrebt wird eine Erfassung zumindest auf Artebene, wo möglich und sinnvoll auch auf Ebene von Unterarten. Die Erfassung auf Aggregatebene soll so weit als möglich vermieden werden, in Einzelfällen wird sie aber nicht zu vermeiden sein. Angaben auf Ebene der Gattung sind nur ausnahmsweise sinnvoll bei Gattungen, die bei uns nur durch relativ seltene Arten vertreten sind (z. B. Platanthera spec.).
Von bestimmungskritischen Sippen sollen Herbarbelege gesammelt werden.

4. Erhebungsbogen

Für die Kartierung verwendet wird der Erhebungsbogen (= Anstreichliste) der Botanischen Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutschland e.V. Dieser besteht aus einem beidseitig bedruckten DIN-A3-Blatt, das gefaltet in eine DIN-A4-Klemmhefter als Schreibunterlage passt. Die beobachteten Sippen werden dadurch gekennzeichnet, dass das linke Kästchen vor dem Sippennamen angekreuzt wird, oder dass – bei Unterteilung in Teilstrecken – dort der entsprechende Kleinbuchstaben eingetragen wird (siehe oben). Das rechte Kästchen kann für weitere, vom Benutzer selbst definierte Angaben (z.B. Häufigkeitsklassen: 1 = selten, 2 = zerstreut, 3 = häufig) verwendet werden. Sippen, die nicht auf dem Erhebungsbogen vorgedruckt sind, werden am Ende der Liste in den leeren Zeilen, vor denen ebenfalls zwei Kästchen zum ankreuzen stehen, handschriftlich ergänzt.

Zusätzlich sollen zu den erhobenen Sippen im Bedarfsfall die folgenden Anmerkungen hinter dem Sippennamen gemacht werden:
Statusangaben immer dann,wenn die Art nicht mit dem Normalstatus (I = Indigen oder E = Etabliert ) auftritt. Es werden die auf dem Erhebungsbogen aufgelisteten Abkürzungen verwendet.
Bei Sippennamen, die im engen oder weiten Sinne verstanden werden können, ist anzugeben, in welchem Sinne der Eintrag gemeint ist. In der Mehrzahl dieser Fälle sind die entsprechenden Sippennamen durch einen nachgestellten Kreis gekennzeichnet. Ist der Name im weiten Sinne gemeint [s.l.] (z.B. bei Vicia villosa einschließlich der subsp. varia), wird der Kreis ausgefüllt. Ist der Name im engen Sinne gemeint [s.str.] (z.B. bei Vicia villosa die subsp. villosa), wird ein „+“ hinter den Namen gestellt. Sippen, von denen ein Herbarbeleg gesammelt wurde, werden durch ein nachgestelltes „H“ gekennzeichnet.

Bei bemerkenswerten Beobachtungen können Anmerkungen zu den entsprechenden Sippen auf der letzten Seite des Erhebungsbogens unter den Kopfdaten gemacht werden, zum Beispiel Mengenangaben und Beschreibungen des Wuchsortes. Erwünscht sind zu bemerkenswerten Artvorkommen ergänzende Einzelfundortkarten mit Angabe der genauen Koordinaten des Fundortes.

Von den Kopfdaten, die zur Lokalisierung und Identifizierung der erstellten Artenliste dienen, sind mindestens die folgenden anzugeben:

  • R/H-Werte: Gauß-Krüger-Koordinaten des Mittelpunkts des Kartiergebiets, auf sechs Stellen genau.
  • TK: Angabe der TK-Nummer und des Viertelquadrants.
  • Nr.: Nummer der Artenliste, von den Kartierer/innen selbst zu vergeben. Die Nummer muss eindeutig sein.
  • Bearbeiter/in: Name des Kartierers oder des für die Liste verantwortlich Zeichnenden bei mehreren Kartierern. Die Mitkartierer sollen ebenfalls angegeben werden.
  • Datum: auf den Tag genau.
  • Gemeinde: Angabe der politischen Gemeinde (nicht des nächst gelegenen Orts!).
  • Unschärfe: Größte Entfernung des Kartiergebiets vom Mittelpunkt des Kartiergebiets (R/H-Wert), Angabe in 25m-Schritten (= 1 mm auf der TK 25).
  • Aufnahmegebiet: Kurze Beschreibung der Lage des Kartiergebiets, zum Beispiel „Goldberg NW Rotfelden und südlich davon gelegenes Tal“.

Das Ausfüllen der übrigen Felder des Erhebungsbogens ist erwünscht, aber nicht zwingend notwendig.


Berichte der Botanischen Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutschland ISSN 1617-5506

Die Berichte der Botanischen Arbeitsgemeinschaft e.V. sowie die Beihefte zu den Berichten erscheinen seit 2001. Wenn Sie auf die Nummer des jeweiligen Bands klicken, gelangen sie zum Inhaltsverzeichnis. Dort können Sie auch einzelne Artikel kostenlos als pdf herunterladen.

Zum Ausdrucken der pdf-files können Sie hier den kostenlosen Acrobat-Reader erhalten.

 

Band 7, April 2013 – 67 S., Karlsruhe

 

 

 

Berichte der BAS Band 6

 

Band 6, Juli 2010 – 116 S., Karlsruhe

 

 

 

Berichte Band 5

 

Band 5, Dezember 2008 – 156 S., Karlsruhe

 

 

 

2007berichte04.jpg

 

Band 4, April 2007 – 128 S., Karlsruhe

 

 

 

BBAS_3

 

Band 3, Oktober 2004 – 89 S., Karlsruhe

 

 

 

BBAS_2

 

Band 2, März 2003 – 146 S., Karlsruhe

 

 

 

Band1

 

Band 1, Juni 2001 – 79 S., Karlsruhe

 

 

 

bbas_beihef4_deckblattBeiheft 4

„Oberschwäbische Botaniker aus fünf Jahrhunderten – Ein biographisch bibliographisches Lexikon“ (Oktober 2014 – 641 S., Tübingen) von Helmut Herwanger ist in der Reihe „Jahreshefte der Gesellschaft für Naturkunde in Württemberg“ erschienen. Sie können die Artikel daraus auf der Seite der Gesellschaft für Naturkunde Württemberg kostenpflichtig bestellen unter http://gesellschaft-naturkunde-wuerttemberg.de/jahreshefte/bestellung-einzelner-beitraege.html

 

Beiheft 3

 

Beiheft 3, Dezember 2011 – 69 S., Karlsruhe

 

 

 

Beiheft 2 Deckblatt

 

Beiheft 2, April 2006 – 119 S., Karlsruhe

 

 

 

BBAS_Beiheft-1

 

Beiheft 1, Dezember 2004 – 278 S., Karlsruhe


28. Südwestdeutscher Floristentag 2018

Der Südwestdeutsche Floristentag 2018 findet am Samstag, den 20. Oktober voraussichtlich in Mannheim statt.

Nähere Informationen in der nächsten Pflanzenpresse.

Wer einen Vortrag halten möchte, wendet sich bitte an die Geschäftsstelle der Botanischen Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutschland,      
Tel. 0721-9379386, E-Mail: info@botanik-sw.de


Termine Sonstige

Termine sonstiger regionaler Gruppen und Vereine

Wenn Sie hier Termine bekanntgeben möchten, die zu den Aktivitäten der Botanischen Arbeitsgemeinschaft passen, können Sie uns gerne eine formlose E-Mail an „termine (at) botanik-sw.de“ schicken. Verstrichene Termine werden gelöscht. Die Inhalte sind in Verantwortung der Arbeitsgruppen. Angaben ohne Gewähr, im Zweifelsfall bitte bei den Veranstaltenden nachfragen.


Karlsruhe
Stuttgart
Tübingen
Schwaben
Baden
Pfalz
Arbeitskreis heimische Orchideen
Naturschutzbund (NABU) Rems-Murr-Kreis
Naturkundeverein Schwäbisch-Gmünd e.V. und Volkshochschule Schwäbisch-Gmünd
Botaniker der Region Ostwürttemberg
Institut für Landschafts- und Pflanzenökologie der Universität Hohenheim
Zentralstelle für die floristische Kartierung von Baden-Württemberg, Staatliches Museum für Naturkunde – Abteilung Botanik
Umweltakademie Baden Württemberg
Schwarzwaldverein

 

KARLSRUHE

Naturwissenschaftlicher Verein Karlsruhe e.V.

c/o Staatliches Museum für Naturkunde Karlsruhe, Erbprinzenstr. 13, 76133 Karlsruhe

Zur Zeit sind uns keine Termine bekannt.

Für weitere Informationen und Termine beachten Sie bite die Homepage.

 

Botanischer Garten Karlsruhe im Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Zur Zeit sind uns keine Termine bekannt. Für weitere Informationen beachten Sie bitte die Homepage.
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STUTTGART

Botanischer Zirkel Stuttgart

Staatliches Museum für Naturkunde Stuttgart – Abteilung Botanik
Rosenstein 1, 70191 Stuttgart, Dr. Arno Wörz, Tel. 0711-8936-212, Dr. Martin Nebel Tel. 0711-8936-175 oder Dr. Mike Thiv Tel. 0711-8936-205.
Alle Exkursionen werden mit einem Bus durchgeführt. Die Abfahrt ist jeweils um 8.00 Uhr am Parkplatz des Museums am Löwentor (Nordbahnhofstraße). Wir bitten um eine schriftliche oder telefonische Anmeldung, gerne auch per E-Mail an arno.woerz (a) smns-bw.de, mike.thiv (a) smns-bw.de oder martin.nebel (a) smns-bw.de.
Zur Zeit sind uns keine Termine bekannt.
Für weitere Informationen und Termine beachten Sie bite die Homepage.
Alle Vorträge finden jeweils samstags um 14.30 Uhr im Vortragssaal am Museum am Löwentor (Nordbahnhofstraße), Rosenstein 1 in 70191 Stuttgart statt.

Botanischer Arbeitskreis Stuttgart
Wintertreffendes Arbeitskreises in Rudolfs Küche & Café, Rotebühlzentrum Rotebühlplatz 28, 70173 Stuttgart (an S-Bahn-Station Stadtmitte) jeweils um 19:30:
Zur Zeit sind uns keine Termine bekannt.

TÜBINGEN

Förderkreis Botanischer Garten Tübingen

Hartmeyerstraße 123, 72076 Tübingen
Das Vortragsprogramm 2016 steht unter dem Motto „eine Blüte ist eine Blume…?“. Die Vorträge finden in der Regel am ersten Sonntag im Monat statt. Beginn: 11.00 Uhr, Großer Hörsaal ders Botanischen Instituts (Auf der Morgenstelle 3).

Für weitere Informationen und Termine beachten Sie bitte die Homepage.
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SCHWABEN

ARGE Flora Nordschwaben e. V.

Eichendorffplatz 2A, 86720 Nördlingen
Stammtisch und Vorträge jeweils im Gasthof „Zur Grenz“ in Tapfheim-Erlingshofen. Exkursions-Treffpunkte sind auf http://wiki.bayernflora.de unter Veranstaltungen ersichtlich.

Bei allen Treffen können Herbarbelege zum (Nach)Bestimmen mitgebracht werden.
Programmänderungen vorbehalten. Im Zweifelsfall bitte anrufen bei Jürgen Adler (Telefon 09081 2901348).
Wir kartieren die Flora in den bayerischen Landkreisen Dillingen/Donau und Donau-Ries.
Arbeitsgemeinschaft Flora Nordschwaben e.V., Eichendorffplatz 2A, 86720 Nördlingen, eMail: j.b.adler(at)freenet.de

Termine 2018

Donnerstag, 18. Januar 2018: Stammtisch: Reaktionen zum Buch / Bestimmungsabend
20.00 Uhr Taglinger-Bilder von der Buchvorstellung / bitte Herbarbelege mitbringen

Donnerstag, 15. Februar 2018: Jahreshauptversammlung
20.00 Uhr anschließend Vortrag „Rattenschwanz und Bischofsmütze – Vielfalt der Kakteen“
Referent: Dr. Günther Kunzmann

Einadung (mit Jahresprogramm): –>download

Donnerstag, 15. März 2018: Stammtisch mit Bestimmungsübungen Sauergräser (Carex, Seggen)
20.00 Uhr Referent: Dr. Günther Kunzmann

Samstag, 7. April 2018: Kartierungs-Exkursion: TK 7029/44 (Oettingen)
13.00 Uhr Treffpunkt: Sportplatz im Süden von Laub

Samstag, 21.April 2018: Kartierungs-Exkursion TK 7529/12 (Zusmarshausen)
13.00 Uhr Treffpunkt: Fultenbach, Sportplatz

Samstag, 05. Mai 2018: Kartierungs-Exkursion TK 6929/34 (Wassertrüdingen)
10.00 Uhr mit dem Verein zur Erforschung der Flora des Regnitzgebietes e.V. (in Planung)
Treffpunkt: Dornstadt – Parkplatz westlich vom Friedhof (außerhalb gelegen)

Samstag,  19.Mai 2018: Kartierungs-Exkursion TK 7431/12 (Thierhaupten)
13.00 Uhr Treffpunkt: westlich Königsbrunn, nahe Friedberger Ach

Samstag, 09. Juni 2018: Kartierungs-Exkursion TK 7427/44 (Sontheim a. d. Brenz) 13.00 Uhr mit Ralf Rieks (Kartierung Ulm)
Treffpunkt: B16 zwischen Gundelfingen und Günzburg, 0,5 km südwestlich Emmausheim,
Abzweigung Sophienried (Infotafel)

Samstag, 30. Juni 2018: Kartierungs-Exkursion TK 7330/21 (Mertingen)
13.00 Uhr Treffpunkt: Auchsesheim, Kirche St. Georg

Samstag,  7. Juli 2018: Kartierungs-Exkursion TK 7330/33 (Mertingen)
13.00 Uhr Treffpunkt: TK 7430/11 westlich Oberthürheim, Friedhof am Schleifweg

Donnerstag, 19. Juli 2018: Abend-Exkursion TK 7130/33 (Wemding)
17.30 Uhr Treffpunkt: Parkplatz an der scharfen Kurve südlich Katzenstein

Samstag, 04. August 2018: Kartierungs-Exkursion TK 7328/11 (Wittislingen)
13.00 Uhr Treffpunkt: Dischingen, Am Michaelsberg

Samstag, 25. August 2018: Kartierungs-Exkursion TK 7231/22 (Genderkingen)
13.00 Uhr Treffpunkt: Gansheim, Sportplatz Am Steinberg

Samstag, 08. September 2018: Kartierungs-Exkursion TK 7028/44 (Unterschneidheim)
13.00 Uhr Treffpunkt: Geotop nordwestlich Wengenhausen (Hinweisschild an der B 25)

Samstag, 29. September2018: Kartierungs-Exkursion TK 7430/24 (Wertingen)
13.00 Uhr mit dem Botanischen Arbeitskreis des Naturwissenschaftlichen Vereins für Schwaben e.V.
Treffpunkt: Kühlenthal, am Badeweiher ca. 0,3 km südlich Kühlenthal

Samstag, 13. Oktober 2018: Kartierungs-Exkursion TK 7329/44 (Höchstädt)
13.00 Uhr Treffpunkt: südöstlich Blindheim, Bruckmahdseen nördlich Donaubrücke

Donnerstag, 15. November 2018: Stammtisch mit öffentlicher Vorstandssitzung
20.00 Uhr Rückblick, Planung 2019 u.a.

Im Zweifelsfall bitte anrufen bei Jürgen Adler (Tel. 09081/2901348).

„Flora von Nordschwaben“
Die erste Auflage unseres Buches FLORA VON NORDSCHWABEN war nach kurzer Zeit nicht mehr vorrätig.
Der Vorstand hat einen unveränderten Nachdruck beschlossen.
Nach Eingang des Förderbescheides vom Bayerischen Naturschutzfonds haben wir den Auftrag erteilt.
Im Februar 2018 wird die FLORA VON NORDSCHWABEN wieder lieferbar sein.
(Vor)Bestellungen an die nachfolgende Adresse:
Arbeitsgemeinschaft Flora Nordschwaben e.V.
Jürgen Adler
Eichendorffplatz 2A
86720 Nördlingen

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BADEN

Botanischer Exkursionskreis Südbaden BEKS

c/o Museum Natur und Mensch
Gerberau 32, 79098 Freiburg i. Br.
Der Treffpunkt „P+R Haid“ liegt an der gleichnamigen Endhaltestelle der Straßenbahn-Linie 3 in Freiburg-Haid (= Munzingerstr.). „P+R Padua¬allee“ liegt an der gleichnamigen Haltestelle der Straßenbahn-Linie 1 nach Landwasser am Ortseingang von Freiburg-Lehen (= „Straßenseite gegenüber“).
Am jeweiligen Treffpunkt werden Fahrgemeinschaften gebildet, daher bitte vorsorglich den eigenen PKW mitbringen! Teilnehmer mit längerer Anreise und am Zielort dazu Stoßende sollten sich vorher immer mit der Exkursionsleitung in Verbindung setzen. Die TeilnehmerInnen sind durch den BLNN (Dachorganisation, vgl. www.blnn.de) versichert.

Zur Zeit sind uns keine Termine bekannt.

Badischer Landesverein für Naturkunde und Naturschutz

Vortragsreihe

Gemeinsame Vortragsreihe des „Badischen Landesvereins für Naturkunde und Naturschutz“ im WS 2017/2018 in Kooperation mit dem Museum Natur und Mensch Freiburg
und der Universität Freiburg, jeweils 20.15 Uhr bis 21.30 Uhr, Hörsaal Zoologie, Institut für Biologie I, Hauptstr. 1, 79104 Freiburg

Mittwoch, 17. Januar 2018: Von Bäumen und Bienen – Die Tradition der Baumbienenhaltung; Dr. Frank Krumm, WSL / ETH Zürich.

Mittwoch, 31. Januar 2018: Naturschutzkonzept der Stadt Freiburg; Dr. Harald Schaich, Stadt Freiburg im Breisgau.

Mittwoch, 21. Februar 2018: Ameisen – Insektenstaaten mit erstaun-lichen Strategien, auch in Freiburg; Dr. Michael Staab, Universität Freiburg.

 

Halbtägige Seminare zur Vegetationsökologie der Erde und zu Naturschutz

Veranstaltungsort: Herderbau, R 100, Tennenbacher Straße 4, 79104 Freiburg

Mittwoch, 10. Januar 2018: 13.00 – 18.00 Uhr: Flussauen – Dynamische Lebensräume

13.00-13.15 Uhr: Begrüßung durch Prof. Dr. Albert Reif
13.15-14.15 Uhr: Flussauen der Tropen; Prof. Dr. Florian Wittmann, KIT, WWF-Auen-Institut, Rastatt.
14.15-15.15 Uhr: Die Weidenarten Mitteleuropas; PD Dr. Gregor Aas, Botanischer Garten Bayreuth.
15.15-15.45 Uhr: Kaffeepause
15.45-16.45 Uhr: Die Flussauen von Allier und Loire, Frankreich; Prof. Dr. Emil Dister, KIT, WWF-Auen-Institut, Rastatt.
16.45-17.45 Uhr: Der Rhein — historische Entwicklung, heutiger Zustand, prozess-orientierte Renaturierung am Beispiel der Rastatter Rheinauen;
PD Dr. Gregory Egger, KIT, WWF- Auen-Institut, Rastatt.

 

Mittwoch, 24. Januar 2018, 13.00-18.00 Uhr

13.00-13.15 Uhr: Begrüßung durch Prof. Dr. Albert Reif
13.15-14.15 Uhr: Perspektiven der Grünlandnutzung in der EU, mit besonderer Berücksichtigung von Osteuropa; Prof. Dr. Rainer Luick, Hochschule Rottenburg.
14.15-15.15 Uhr: Traditionelle Landnutzung und Entwicklungspotential rumänischer Gebirgslandschaften; Prof. Dr. Albert Reif und Dr. Evelyn Rusdea, Universität Freiburg.
15.15-15.45 Uhr: Kaffeepause
15:45-16:45 Uhr: Schutz rumänischer Gebirgswiesen durch Nutzung: Möglichkeiten und Grenzen; Dr. Florin Pacurar, Agronom. Univ. Cluj.
16.45-17.45 Uhr: Heilpflanze Arnika; Christine Pfister, Weleda / Schwäbisch Gmünd und Dr. Florin Pacurar.

Für weitere Informationen beachten Sie bitte die Homepage.
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PFALZ

Pollichia – Ortsgruppe Landau

Kontaktadresse: Dr. Dagmar Lange, Barbarossastr. 27, 76855 Annweiler;
Tel. 06341/280-188 (tagsüber), Fax 06346/308 204, lange (at) uni-landau.de.
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Arbeitskreis Heimische Orchideen Baden-Württemberg

Die folgenden Veranstaltungen finden samstags ab 15.30 Uhr im Lokal Taverna Stogi, Kesselstraße 30, im Sportgebiet von Stuttgart-Wangen statt; Tel. 0711-423531.

Beginn der Vorträge gegen 16.30 Uhr.

20. Januar 2018: Norbert Sischka: „Landschaften und Orchideen im Epirus / Nordwest-GriechenlandBlütenpracht im Falakron“.

17. Februar 2018: Ulrich Kipp: „Bergfelden – ein Orchideen-Hotspot ?“

17. März 2018: Hubert Heitz: „Frühling auf der Insel der Aphrodite – Orchideen, Natur und Kultur auf Nord-Zypern“.

 

Exkursionen 2018

Samstag, 27. Mai 2017: Kartierungsexkursion um die Salmendinger Kapelle.
Treffpunkt: 10.00 Uhr, Parkplatz unterhalb des Kornbühls an der K 7161 zwischen Salmendingen und Ringingen.
Leitung: Ulrich Kipp, Tel. 07452 78743.

Samstag, 26. Mai 2018: Kartierungsexkursion bei bei Neresheim, TK 7227.
Aus der Umgebung von Neresheim gibt es Funde von Corallorhiza trifida, die zum Teil bis in die 1970er Jahre zurückreichen. Mit etwas Glück kommt sie noch vor. Ansonsten gibt es noch weitere Orchideen auf Heiden und in Wäldern zu finden.
Treffpunkt: 10.00 Uhr, Wanderparkplatz zwischen Neresheim und Steinweiler. Circa 2,2 km vor Neresheim zweigt ein Weg nach Süden ab Der Wanderparkplatz befindet sich zwischen zwei Heideflächen. Koordinaten Rechtswert 3594680 / Hochwert 5402440.
Leitung: Bernd Haynold, Tel. 07907-7934, E-Mail: haynold @t-online.de

Samstag, 9. Juni 2018: Kartierungsexkursion Berghauser Matten, südlich Freiburg und eventuell der Sumser Garten.
Treffpunkt: 10.00 Uhr, Parkplatz der Berghauser Kirche zwischen Ebringen und Wittnau.
Leitung: Albrecht Knull, Tel. 0761-8976956, E-Mail: apoknull@t-online.de.

Samstag, 9. Juni 2018: Kartierungsexkursion Lenningen-Schopfloch, Nähe Kirchheim/Teck (Schopflocher Moor, Eichhalde, Randecker Maar, Ochsenwang) TK 7423/1.
Treffpunkt: 10.00 Uhr, Parkplatz beim Naturschutzzentrum Schopfloch, Koordinaten Rechtswert 3539277 / Hochwert 5379300.
Leitung: Ulrich Kipp, Tel. 07452-78743; E-Mail: uli.kipp@t-online.de

Samstag, 16. Juni 2018: Kartierungsexkursion in das NSG „Simmozheimer Wald“. Zu erwarten sind: Platanthera bifolia und P. chlorantha, Dactylorhiza fuchsii u.a.
Treffpunkt: 10.00 Uhr, Simmozheim, Parkplatz vor der Gaststätte Mönchswasen oder weiter in der Rötestrasse. Anfahrt: B295 von Weil der Stadt kommend zweite Ausfahrt in Simmozheim (bei SB-Tankstelle).
Leitung: Christine Carlsohn-Bilger, Tel. 07159-902501.

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Naturschutzbund (NABU) Rems-Murr-Kreis

Zur Zeit sind uns keine Termine bekannt. Für weitere Informationen beachten Sie bitte die Homepage.
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Naturkundeverein Schwäbisch-Gmünd e.V. und Volkshochschule Schwäbisch-Gmünd

Münsterplatz 15, 73525 Schwäbisch Gmünd.
Zur Zeit sind uns keine Termine bekannt. Für weitere Informationen und Termine beachten Sie bitte die Homepage.

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Botaniker der Region Ostwürttemberg

Zur Zeit sind uns keine Termine bekannt.
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Institut für Landschafts- und Pflanzenökologie der Universität Hohenheim

Zur Zeit sind uns keine Termine bekannt. Für weitere Informationen beachten Sie bitte die Homepage.
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Zentralstelle für die floristische Kartierung von Baden-Württemberg, Staatliches Museum für Naturkunde – Abteilung Botanik

Samstag, 27. Januar 2018: Kartierertreffen zur Kartierung der Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs.
Treffpunkt: 10.00 Uhr, Museum am Löwentor, Stuttgart; S-Bahnlinien S4, S5, S6, Station Nordbahnhof.
Nähere Informationen: Dr. Arno Wörz, Staatliches Museum für Naturkunde, Rosenstein 1, 70191 Stuttgart.
Tel. 0711/8936-212, E-Mail: arno.woerz@smns-bw.de

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Umweltakademie Baden-Württemberg

Zur Zeit sind uns keine Termine bekannt. Für weitere Informationen beachten Sie bitte die Homepage.
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Schwarzwaldverein

Zur Zeit sind uns keine Termine bekannt.
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zuletzt aktualisiert am 13. Januar 2018

 


Termine BAS

Veranstaltungen und Termine der Botanischen Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutschland e.V.

 

Exkursionen BAS

Karlsruher Montagsexkursionen

Exkursionen der Regionalgruppe Kurpfalz

Exkursionen der Regionalgruppe Hegau/Westlicher Bodensee

 

EXKURSIONEN 2018

Samstag, 24. März 2018: Auftakt-Kartierexkursion zur Saison 2018, TK 7017/1, Pfinzgau bei Söllingen, Kartierung des Quadratkilometers R 3466 / H 5427.
Treffpunkt: 10 Uhr, Bahn-Haltestelle Pfinztal-Söllingen, Dauer bis 16 Uhr.
Leitung: Thomas Breunig, Tel. 0151-679 527 35

Samstag, 14. April 2018: Kartierexkursion zum NSG „Hochholz-Kapellenbruch“ zwischen St. Leon-Rot und Malsch; TK 6717/4
(R 3474727 / H 5456323).
Treffpunkt: 10.00 Uhr, Bahnhof Rot-Malsch. Dauer ca. 4 Stunden.
Leitung: Siegfried Demuth, Tel. 0721/377110, E-Mail: demuth@einbeere.de.

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KARLSRUHER MONTAGSEXKURSIONEN

Die Exkursionen beginnen an dem angegebenen Treffpunkt jeweils um 17.15 Uhr und dauern etwa 2-3 Stunden. Sie sind sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene geeignet. Weitere Informationen bei Thomas Breunig (0721/9379386), Dietmar Schott (07244/91901), Barbara Miess (0721/751174) oder Andreas Kleinsteuber (0721/4671961). Zur Orientierung sind jeweils vor dem Treffpunkt die Nummer der Topographischen Karte 1:25.000, der Quadrant sowie teilweise Viertelquadrant und die Gauß-Krüger-Koordinaten des Exkursionstreffpunkts angegeben. Alle Exkursionen sind Arbeitsexkursionen, d. h. für den Ablauf ist keine einzelne Person verantwortlich.

09. April 2018: Feldflur und Wälder westlich Untergrombach, 6917/1, 3466/5438 Treffpunkt: Bahnhof Untergrombach.

16. April 2018: Ungeheuerklamm südl. Untergrombach, 6917/1, 3467/5436. Treffpunkt: Tankstelle an der B 3 am südl. Ortsausgang Untergrombach.

23. April 2018: Großer Wald nördlich Berghausen, 6917/3, 3466/5431. Treffpunkt: Berghausen, S-Bahn-Haltestelle Hummelberg (S4).

30. April 2018: Feldflur östlich Mörsch, 7015/2, 3449/5424. Treffpunkt: Mörsch, Haltestelle Rheinaustraße (S2).

07. Mai 2018: Feldflur und Wald östlich Mutschelbach, 7017/3, 3466/5422. Treffpunkt: Ortsmitte Unter-Mutschelbach, Haltestelle Mutschelbach Rathaus (Bus 118).

14. Mai 2018: Wald nördlich Thomashof, 7017/1, 3463/5426. Treffpunkt Haltestelle Thomashof (Bus 23).

28. Mai 2018: Bergwald südlich Untergrombach, 6917/1, 3467/5437. Treffpunkt: Tankstelle an der B 3 am südl. Ortsausgang Untergrombach.

 

Kartierexkursionen in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Naturkunde in Württemberg, Zweig Oberschwaben

Die Exkursionen finden in der weiteren Umgebung von Bergatreute statt.
Leitung: Jens Freigang, Tel. 07527-918698.
Treffpunkt: 9.00 Uhr, Edeka-Parkplatz, Roßberger Str. 24, 88368 Bergatreute (TK 8124/2) – Bildung von Fahrgemeinschaften; Dauer ca. 3 Stunden.
Immer samstags: 10. März, 14. April, 5. Mai und 16. Juni 2018.

 

Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit der Umwelt­akademie Baden-Württemberg und den Naturschutz­zentren

Freitag, 18. (10.00 Uhr) bis Samstag, 19. Mai (17.00 Uhr) 2018: Grünlandseminar Beuron

In Zusammenarbeit mit dem Naturschutzzentrum Obere Donau.

  • Geschichte, Vegetation und Funktion des Grünlands in Baden-Württemberg
  • Vorstellung von Bestimmungsbüchern, pflanzensoziologischer Literatur, Büchern zur Nutzung von Grünland
  • Gefährdungsursachen und mögliche Schutzmaßnahmen
  • Exkursionen mit pflanzensoziologischen Bestimmungsübungen zu verschiedenen Grünlandtypen im Naturraum Obere Donau

Leitung: Ute Raddatz (Naturschutzzentrum Obere Donau) und Siegfried Demuth (BAS).

Veranstaltungsort: Naturschutzzentrum Obere Donau, Wolterstraße 16, 88631 Beuron (Landkreis Sigmaringen).

Teilnehmerkreis: Mitarbeiter von Naturschutzbehörden, Naturschutz­beauftragte und -warte, Gutachter- und Planungsbüros, angehende sowie zertifizierte Natur- und Landschaftsführer (BANU) sowie alle am Thema Interessierten.

Teilnehmerzahl: max. 15

Tagungsgebühr: stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.

Anmeldung und Auskunft: Naturschutzzentrum Obere Donau,
Tel. 07466/9280-0, Fax: 07466 – 9280-23,
E-Mail: info@nazoberedonau.de

 

Freitag 22. bis Sonntag, 24. Juni 2018: Bioindikatoren in der Land­schaft: Zwischen Schlamm-Segge und Pfeifengras – Gräser als Zeigerpflanzen in der Natur- und Kulturlandschaft am Beispiel Ober­schwaben

Ein zweiteiliger Kurs in Zusammenarbeit mit der Botanischen Gesellschaft Südwestdeutschland (BAS) und dem Naturschutzzentrum (NAZ) Wurzacher Ried.

Grundlagenkurs 2018 mit den Schwerpunkten:

  • Vermittlung von theoretischen Grundlagen, insbesondere zur Bestimmung bzw. Morphologie der Süßgräser, Sauergräser und Binsengewächse
  • Erkennen von wichtigen heimischen Vertretern dieser Familien
  • Vermittlung von Arten- und Ökologiekenntnissen von Grasartigen in Feuchtlebensräumen für die berufliche und ehrenamtliche Praxis
  • zwei Exkursionen in das Naturschutzgebiet Wurzacher Ried

Aufbaukurs 2019 (genauer Termin steht noch nicht fest) mit den Schwerpunkten:

  • Vermittlung vertiefter Kenntnisse von Grasartigen
  • Vorstellung und Kartierung ausgewählter Lebensraumtypen mit hohem Anteil an Grasartigen
  • Erkennen der kennzeichnenden Arten dieser Lebensraumtypen

Teilnehmerkreis: Mitarbeiter von Gutachter- und Planungsbüros, Vertreter der Naturschutzbehörden, kommunale Umweltbeauftragte, Mitglieder von Naturschutz- und Landwirtschaftsverbänden sowie alle am Thema Interessierten. Mitarbeiter von Gutachter- und Planungsbüros, Vertreter der Naturschutzbehörden, kommunale Umweltbeauftragte, Mitglieder von Naturschutz- und Landwirtschaftsverbänden sowie alle am Thema Interessierten.

Leitung: Dr. Dagmar Lange, Universität Koblenz-Landau, Campus Landau

Teilnehmerzahl: max. 15

Tagungskosten: 180.- EUR

Veranstaltungsort: Bad Wurzach (Lkr. Ravensburg), Naturschutzzentrum Wurzacher Ried.

Anmeldung über das Naturschutzzentrum Wurzacher Ried, 88410 Bad Wurzach, Rosengarten 1, Tel. 07564-302190,
E-Mail: naturschutzzentrum@wurzacher-ried.de

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Regionalgruppe KURPFALZ

Anmeldung zu den Exkursionen erwünscht! Alle Interessierte wenden sich bitte an Markus Sonnberger: Tel. 06220-912266, vorzugsweise per E-Mail: mmsonnberger [at] aol.com.

Zur Zeit sind uns keine Termine bekant.

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Regionalgruppe HEGAU/WESTLICHER BODENSEE

Wer in den Verteiler der BAS-Regionalgruppe Hegau/Westlicher Bodensee aufgenommen werden möchte, wende sich bitte an Dr. Gregor Schmitz (07531/883597 oder gregor.schmitz [at] uni-konstanz.de).

Zur Zeit sind uns keine Termine bekannt.

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zuletzt aktualisiert am 12.12.2017

-> weiter zu den Terminen sonstiger Gruppen und Vereine


Pflanzen am Wegesrand – Chalampé

„Wer kennt sie  noch?“

Mit dieser Fragestellung präsentierte die Botanische Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutschland BAS im September in Chalampé die Schwerpunkte ihrer Vereinsarbeit.

Natur-e: Die grenzüberschreitende Veranstaltung „Natur-efand zum 15. Mal seit 2002 in der französischen Gemeinde Chalampé statt, die für diese Ausstellung mit Neuenburg am Rhein und der französischen „m2A“ (Mulhouse Alsace Agglomération) kooperiert. Mit diesem Tag möchten die Veranstalter die Öffentlichkeit für den Schutz der Natur sensibilisieren. Neben Vereinen und Institutionen, die sich für Naturschutz und Bildungsangebote zu diesem Thema engagieren, zeigte der Bauernmarkt rund um die Stadthalle, wie vielfältig Pflanzen, geerntete Früchte und ihre Verarbeitung sein können.

Foto: N. Leist

 

Häufige Wegbegleiter: Am Stand der BAS waren 21 Pflanzen ausgestellt. Vom unscheinbaren „Freund der Pflasterfugen“, der Gefleckten Wolfsmilch (Euphorbia maculata) über die Wilde Karde (Dipsacus fullonum), die früher in der Wollindustrie eingesetzt wurde, bis hin zum essbaren Bärenklau (Heracleum sphondylium) zeigte sich das breite Spektrum der häufig vorkommenden Wegbegleiter des Menschen.

 

Pflanzen ohne Grenzen: Mit den Besuchern aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz ergaben sich auf Basis der präsentierten „Plantes de nos chemins“  und ihrer Steckbriefe schnell angeregte Diskussionen zur Verwendbarkeit in der Küche, zum Einsatz in der Volksmedizin oder ihrer Bedrohung. Anhand der erstellten Verbreitungskarten der Arten und den ausliegenden Publikationen (aktuell 2017: „Flora von Stutgart“) wurde dem Publikum von den vier vor Ort anwesenden Vereinsmitgliedern das Tätigkeitsfeld der Botanischen Arbeitsgemeinschaft erklärt. Reges Interesse fand auch das Exkursions-Angebot der BAS, das in verschiedenen Teilen Südwestdeutschlands jährlich ab März angeboten wird. Bei den Exkursionen sind neue Teilnehmer, die sich für die heimische Pflanzenpracht begeistern, jederzeit herzlich willkommen.

 

Foto: N. Leist

Pflanzenrätsel: Auf der Frage-Hitliste der interessierten Besucher standen die Namen der ausgestellten Pflanzen, denen sie bereits im eigenen Garten oder am Rande des Spazierwegs begegnet sind.

Mit einem Pflanzenrätsel konnten die Veranstaltungs-Teilnehmer ihr Wissen testen. Waren 5 der 21 Pflanzen auf dem Fragebogen korrekt benannt, nahmen die Besucher an der Verlosung der Kosmos-Pflanzenführer „Was blüht denn da?“ teil.

 

Über weitere Veranstaltungen, Exkursionen und Projekte der BAS informieren wir Sie gerne.

 


Böcker, R. et al. (2017): Flora Stuttgart

NEU-ERSCHEINUNG: Flora Stuttgart (2017)

Böcker, R.; Hofbauer, R.; Maass, I.; Smettan, H. & Stern, F.

Die Flora dokumentiert alle 1820 wildwachsenden Farn- und Blütenpflanzen, die zwischen 1800 und 2016 aus dem Gebiet von Stuttgart gemeldet wurden.

732 Seiten, zahlreiche Fotografien und Verbreitungskarten. Hardcover, deutsch.

ISSN 1860-5273

ISBN 978-3-9818110-1-8

Mitglieder der BAS erhalten die Flora kostenlos als Beiheft Nr. 5 der Berichte der Botanischen Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutschland.

Flora Stuttgart: Kurze Beschreibung, Inhaltsverzeichnis und Bezugsquelle –> Download


Aufruf zur Kartierung von Arten nasser und überfluteter Ackersenken

von ANNEMARIE RADKOWITSCH

Feuchte Ackersenken sind ein wertvoller Lebensraum für seltene und
gefährdete Arten der Zwergbinsen-Gesellschaften. Durch Auffüllungen,
Entwässerung und intensive Bewirtschaftung sind sie hochgradig gefährdet.
Da ihr Auftreten vom aktuellen Wettergeschehen abhängt, treten diese
wechselfeuchten Lebensräume nur unregelmäßig, oft sehr kleinflächig,
zeitlich wechselnd und daher kaum vorhersehbar auf. Der derzeitige
Kartierstand spiegelt weder bei den häufigen noch bei den seltenen Arten
der Zwergbinsen-Gesellschaften ihre aktuelle Verbreitung wieder.
Außerdem relevant für Vorkommen vieler Arten der Zwergbinsen-Gesellschaften
sind gesömmerte Teichböden, durch Befahrung verdichtete
Stellen oder kurzlebige Schlammböden an den Ufern von Fließgewässern,
Wassergräben etc. Zu erwartende Arten sind u.a.: Centunculus minimus,
Elatine alsinastrum, E. hexandra, E. hydropiper, E. triandra, Gypsophila
muralis, Isolepis setacea, Juncus articulatus, J. bufonius, J. capitatus, J.
ranarius, J. sphaerocarpus, J. tenageia, Hypericum humifusum, Illecebrum
verticillatum, Limosella aquatica, Lindernia procumbens, Radiola linoides,
Schoenoplectus supinus, Veronica acinifolia.
Hinweise auf Vorkommen von Arten der Zwergbinsen-Gesellschaften,
Herbarmaterial und ebenso auf aktuell auftretende nasse Ackersenken
(gerne auch mit Foto) sind für das Voranschreiten der floristischen Kartierung
in Baden-Württemberg ein wertvoller Beitrag. Helfen Sie mit! Für
Fundmeldungen können Sie das Portal für Fundmeldungen der Botanischen
Arbeitsgemeinschaft nutzen: Meldeformular. Hinweise auf das aktuelle Auftreten
von nassen Ackersenken oder Herbarmaterial an A. Radkowitsch.

E-Mail: a.radkowitsch[at]t-online.de.


Aufruf zum Sammeln von Characeen

von ANNEMARIE RADKOWITSCH

Einen herzlichen Dank allen bisherigen Sammlern von Characeen! Auch
2017 wird wieder um Belegmaterial von Characeen gebeten. Da sich am
sichersten frisches Material bestimmen lässt, beachten Sie bitte folgende
Hinweise für Sammlung und Versand der Lebendbelege von Characeen,
damit Ihre Mühe nicht umsonst ist:

  • Ausreichend Material sammeln: Wenn genug Algen am Fundort
    vorhanden sind, mindestens eine Hand voll. Zwischen einer auffallenden
    Art können auch weniger auffallende Arten verborgen sein. Außerdem
    sind gelegentlich bestimmte Entwicklungsstadien für die Bestimmung
    nötig.
  • Probe feucht in einer Plastiktüte, diese in Toiletten- oder
    Küchenpapierrolle schieben, oder in einer festen Plastikbox verpacken
    ohne Zugabe von Wasser und am besten in gepolstertem Briefumschlag
    versenden.
  • Beim Versand beachten, dass die Sendung nicht durch die
    Frankiermaschine der Post läuft, da die Algen dann wie gebügelt sind.
    Bestimmungsrelevante Merkmale sind dann nicht mehr erkennbar und
    auch nicht mehr regenerierbar, wenn man die Algen in Wasser
    weiterwachsen lassen möchte.
  • Vor dem Versand bitte per E-Mail klären, ob die Proben gleich bestimmt
    werden können. Es wäre sehr schade, wenn das Material wegen
    mehrtägiger Abwesenheit unbestimmbar wird.
  • Die Fundmeldung sollte folgende Angaben beinhalten: Fundort,
    Naturraum, Kreis, TK/ Quadrant, R/H-Wert, Angaben zu leg. und ggf.
    det., Datum.

Insgesamt ist der Kartierstand der Characeen in Baden-Württemberg noch
unvollständig. Daher sind auch Belege von häufigen Arten erwünscht.
Sollten Sie keine Möglichkeit für den Versand einer Probe haben, können
Sie gerne auch Beobachtungen von Fundorten melden.

Belege und Meldungen bitte an:

A. Radkowitsch, Hohenwarterstr. 1, 75181 Pforzheim

E-Mail: a.radkowitsch[at]t-online.de


Leins P. & Erbar C. 2016: Bäume und Sträucher im Herbst und Winter erkennen. Bebilderte Steckbriefe, Wissenswertes zu Namen Mythologie und Verwendung. – Schweizerbart, 180 S.; Stuttgart

von SIEGFRIED DEMUTH

Für die bevorstehende kalte Jahreszeit ist es genau das richtige Buch, um Gehölze im Winterzustand zu erkennen. Die Bestimmung der Arten erfolgt dabei vor allem über Knospenmerkmale aber auch die Beschaffenheit der Borke, der Früchte sowie der Blätter und Blattnarben werden als Merkmale herangezogen. Durchgehend sehr gute Farbfotos geben alle notwendigen Details wieder. Dazu werden die wichtigsten Merkmale in Kurzform beschrieben. Bestimmt werden können auf diese Weise 77 überwiegend in Mitteleuropa heimische sowie einige häufig gepflanzte fremdländische Baum- und Straucharten. Der Bestimmungsschlüssel selbst ist einfach zu gebrauchen: Über die Blatt- bzw. Knospenstellung, die Form und Behaarung der Knospen und Knospenschuppen gelangt man rasch bis zur Art.

Empfehlenswert ist das Buch aber nicht nur für Einsteiger in die Bestimmung von Gehölzen. Zu jeder Art gibt es zusätzlich eine Fülle von wissenswerten Informationen und Geschichten: die Herkunft der wissenschaftlichen und deutschen Namen, Inhaltsstoffe, Verwendung in der Volksmedizin, Fruchtbiologie, besondere morphologische Merkmale u.v.m. Wer noch nicht mit den Fachbegriffen zu Morpholgie und Entwicklung von Blütenpflanzen bewandert ist, der kann darüber in der ausführlichen Einleitung des Buches alles Notwendige erfahren. Ungewöhnlich aber durchaus praktisch ist das verwendete Querformat mit einer Ringbindung aus Metall. Das Buch lässt sich so gut ins Gelände mitnehmen, um die Gehölze vor Ort zu bestimmen.